Mittwoch, 11.07.2007 10:34

Digittrade DVB-T USB Stick im Test

aus dem Bereich Computer
Mit welchen Unterschieden das Gerät fertig werden muss, soll an einem Beispiel kurz erklärt werden. T-Systems strahlt über Kanal fünf unter Erhöhung des Fehlerschutzes (FEC) auf 3/4 insgesamt vier Programme aus, die ARD hingegen hat sich auf Kanal sieben für nur drei Programme entschieden. Dabei kommt die Standard-FEC 2/3 zum Einsatz.

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Auch für USB 1.1

Bemerkenswert: Die in Conax verschlüsselten Pay-Audio Kanäle, ein Novum in der deutschen DVB-T Landschaft, werden in der Kanalliste erst gar nicht angezeigt. In Belgien oder den Niederlanden ist es hingegen üblich, TV- sowie Hörfunkprogramme auch über die digitale Hausantenne zu verschlüsseln. Bemerkenswert ist, dass auch USB 1.1-Anschlüsse, die man bei älteren Computern oder Laptops findet, den Digittrade DVB-T Stick problemlos aufnehmen können. Im direkten Vergleich an einem vier Jahre alten Rechner, der nur den langsameren USB-Anschluss besitzt, sowie einen wenige Wochen alten Dektop-PC mit USB 2.0 Anschluss gab es weder bei der Suchlauf-Geschwindigkeit, noch bei der Bild- und Tonqualität qualitative Unterschiede.

Zusätzlich zum aus der analogen Welt beliebten Teletext ist auch ein umfassender Electronic Program Guide (EPG) enthalten, der bis eine Woche im Voraus das gesamte Programm näher vorstellt. Wie weit der EPG in die Zukunft gucken kann, variiert von Sender zu Sender und hängt vom Datenmaterial ab, dass der Programmveranstalter zur Verfügung stellt. Durch die vorprogrammierbare Aufzeichnungsfunktion kann die Lieblingsserie oder der interessante Magazinbeitrag in digitaler Form gespeichert und jederzeit in DVD-Qualität wieder abgespielt werden. Über die "Record TS Data"-Funktion lassen sich auch Untertitel und Teletextinformationen mit auf das virtuelle Videoband bannen. Auch zwischen unterschiedlichen Sprachversionen, wie beispielsweise beim Kulturkanal arte, kann der Nutzer wählen.
dvbt_stick2.JPG
Bild: Digittrade



Die Bedienung der mitgelieferten Jukebox 3.0-Software ist sehr einfach und zudem in mehreren Sprachen, darunter auch in Englisch, möglich. Schnappschüsse des aktuellen Programms können mit einem Mausklick festgehalten werden. Die Timeshift-Funktion hält die laufende Sendung auf Wunsch sekundengenau an, zeichnet aber im Hintergrund alles auf. Dies ist besonders interessant, wenn zum Beispiel während des Lieblinlingsfilms in einer spannenden Szene das Telefon klingelt. Ist das Telefonat beendet, kann auf Knopfdruck der Film an der Stelle nahtlos fortgesetzt werden. So verpasst man nichts.
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