Das
Handy ist heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Während bei Jugendlichen das Mobiltelefon längst zum Statussymbol avanciert ist, werden zunehmend Kinder als neue Zielgruppe entdeckt. Von den Erst- bis Drittklässlern ist bereits jeder Vierte im Besitz eines Mobiltelefons, ab zehn Jahren sind sogar 54 Prozent mit einem Handys ausgerüstet. Zum Schuljahresbeginn 2007/2008 schnürt das Münchner Unternehmen
Kandy Mobile ein speziell auf Schulkinder zugeschnittenes Handy-Paket.
Start-Paket mit Schutzfunktionen
Das Mobilfunkpaket, bestehend aus Handy und Laufzeitvertrag, wurde in erster Linie für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren konzipiert. Die Gespräche werden über das Netz von
E-Plus abgewickelt. Auf eine Digitalkamera wurde bei der Entwicklung des Handys bewusst verzichtet. Auch drahtlose Datenübertragungen wie beispielsweise Bluetooth oder Infrarot sind mit dem Gerät nicht möglich. Davon versprechen sich die Entwickler einen Schutz der Kinder vor jugendgefährdenden Inhalten.
Mit dem Handy sollen nach Angaben des Herstellers nur Telefonate geführt und entgegengenommen werden. Zusätzlich soll der Versand von SMS-Nachrichten möglich sein. Statt einer Zifferntastatur ist das Gerät nur mit drei individuell belegbare Schnelltasten und einer Notruftaste ausgestattet. Kostenfallen, wie gebührenpflichtige Premium-Hotlines oder Klingelton-Abos, sind grundsätzlich gesperrt.

Lediglich ein MP3-Player wurde dem Handy spendiert. Über eine microSD-Karte kann das Musik- und Spiele-Angebot ausgiebig aufgestockt werden. Zahlreiche Erweiterungen in Form von Lernprogrammen, Spielen und Hörbüchern will der Hersteller künftig auf seiner Website anbieten.