Auf alle Zuschauer, die ihre Fernsehprogramme noch über die terrestrische Hausantenne empfangen, kommen in den kommenden Monaten weitere Veränderungen zu. Durch den Ausbau des so genannten
Überallfernsehens werden im kommenden Jahr vor allem Zuschauer in Mitteldeutschland betroffen sein. Nach Informationen des
Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ist die Umrüstung von insgesamt fünf Standorten beschlossene Sache.
Vier Standorte in Thüringen
Gleich vier Sendeanlagen sind in Thüringen betroffen: Inselsberg, Saalfeld/Kulm, Saalfeld/Remda und Sonneberg sollen ab Mitte kommenden Jahres die Programme MDR Fernsehen, WDR Fernsehen, hr fernsehen und rbb übertragen. Bereits am 23. Juli geht dieses Paket vom Senderstandort Gera auf Sendung.
In Sachsen-Anhalt soll der Sender Dequede für das aus MDR Fernsehen, WDR Fernsehen, NDR Fernsehen und rbb bestehende DVB-T Paket umgebaut werden. Ab dem 9. Oktober wird von den Standorten Brocken, Magdeburg und Wittenberg digital gesendet.
Analoge Grundnetzsender werden abgeschaltet
Alle noch bestehenden analogen Grundnetzsender werden in den kommenden Monaten abgeschaltet. In Sachsen sind Chemnitz, Dresden und Löbau am 23. Juli betroffen, in Sachsen-Anhalt Brocken, Leipzig/Wiederau und Wittenberg zum 9. Oktober sowie Dequede bis Mitte kommenden Jahres. In Thüringen wird am 23. Juli lediglich Gera/Ronneburg abgeschaltet, bis Mitte kommenden Jahres folgen Inselsberg, Keula und Sonneberg.