Kommunikation ist alles, natürlich auch unterwegs. Ob heimischer DSL-Anschluss oder unterwegs mit dem Handy, Kontakte knüpfen und den Bogen aus der virtuellen Welt in die Wirklichkeit zu schaffen wird dank neuer Dienste immer einfacher. Eines der jüngsten Projekte mit dem ungewöhnlichen Namen
Frazr wurde von drei Privatpersonen aus der Taufe gehoben. "Was machst Du" lautet der tiefsinnige Slogan, der schon ein wenig mehr über das Portal verrät. Wir haben Frazr getestet und haben ein schlichtes, aber funktionales Werkzeug vorgefunden.
Wo bin ich und was mache ich
Frazr hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Verbindung zwischen Menschen im Alltag zu stärken. Die Teilnehmer, so genannte Frazer, begleiten sich über viele Stunden des Tages und informieren gegenseitig über den jeweiligen Aufenthaltsort und die Beschäftigung. Ob "bisserl surfen", "Fernsehen" oder "Regen genießen", keine Lebenslage ist Frazr fremd. Für mobile Endgeräte wie Handys oder Handhelds wurde die Domain
www.frazr.mobi konzipiert. Dort kann man sich jederzeit informieren, wer sich von seinen Freunden und Bekannten oder solchen, die es noch werden wollen, im Umkreis aufhält. Die Nachrichten können aber nicht nur über mobile Endgeräte, sondern auch direkt über das Internet oder
Instant Messenger verwaltet werden.
Um Frazr verwenden zu können, wird keine spezielle Software benötigt. Interessanter Bonus: Die registrierten Nutzer können sich untereinander kostenlos Direktnachrichten schicken. Auf der Haupt-Website stellt der neue Dienst Frazr-geo optional sogar Fotos der Benutzer, versehen mit dem jeweiiligen Status, sowie einen Stadtplan dar. Frazr reizt die Möglichkeiten der
Web 2.0-Portale auf eine neue Art und Weise aus.
Stadtplan inklusive: Der neue Service Frazr-geo. Bild: Frazr
Fazit: Einfach und verständlich
Frazr gelingt es, mit seinem recht schlichten System virtuelle Welt und Realität zu verbinden, ohne dabei mit erhobenen Zeigefinger dazustehen. Durch die bis zu 150 Zeichen langen Direktnachrichten werden zusätzlich teure SMS-Kosten eingespart. Kommunikation über das Internet macht Spaß - noch mehr, wenn aus der virtuellen eine sehr reale werden kann. Auf einem anderen Blatt steht, wer seine momentanen Aktivitäten tatsächlich der Allgemeinheit mitteilen muss.