
Der Nachfolger von Windows Mobile 5 ist da. Version 6 des Betriebssystems für PDAs verspricht viele Neuerungen gegenüber dem Vorgänger. Ein neuer, an
Windows Vista angelegter Look will der Mehrheit der Windows-Mobile-Nutzer gefallen - doch halten auch die Änderungen unter der Haube, was sie versprechen?
Aus alt mach neu
Windows Mobile 6 (WM6) ist eine Weiterentwicklung von Version 5 (WM5) und baut auf dessen Software-Kern auf. Der Vorteil: Weitgehend alle Programme, die in Version 5 liefen, sind auch mit WM6 kompatibel. Einzig problematisch können Applikationen sein, die in Abläufe oder Einstellungen des Betriebssystems eingreifen. Diese machen jedoch prozentual gesehen nur einen Bruchteil der Gesamtmasse an erhältlichen Programmen aus. Von daher stellt ein Upgrade auf Windows Mobile 6 für die meisten Anwender keine "Gefahr" dar.
Die Redaktion konnte einen o2 XDA Orbit mit Windows Mobile 6 testen. Besonders vorteilhaft daran: Erst kürzlich unterzog onlinekosten.de dem XDA Orbit
einem ausführlichen Test. Damals noch mit Version 5 - der direkte Vergleich beider Ausgaben sollte aus diesem Grund leichter fallen.

Der neue WM6-Look (links) und die aufgefrischten Buttons in den Einstellungen (rechts). Bilder: ok.de
Schick und modern
Beim ersten Blickkontakt fällt auf, dass sich die Bedienoberfläche von Windows Mobile mit Version 6 geändert hat - jedenfalls optisch. Neuerdings sind die Leisten standardmäßig in glänzendem dunkelblau gehalten. Der Heute-Bildschirm ist geblieben und hat sich in Form und Umfang nicht geändert. Man merkt direkt, dass es sich bei Windows Mobile 6 um keine Neu- sondern eine Weiterentwicklung einer bestehenden Software handelt.