Mittwoch, 23.05.2007 15:28

Arcor startet IPTV-Pilotprojekt

aus dem Bereich Breitband
Das neue IPTV-Angebot von Arcor rückt in greifbare Nähe. Am heutigen Mittwoch, 23. Mai, startete die entscheidende Testphase in Kassel. Gemeinsam mit dem hessischen Wirtschaftsminister Alois Riel und Bürgermeister Thomas-Erik Junge gab Arcor-Chef Harald Stöber den Startschuss für das Pilotprojekt. In den kommenden Wochen testen 500 Kasseler das neue Internetfernsehen über ihren Breitbandanschluss. Arcor nannte zudem erste Preise für die geplanten IPTV-Pakete.

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Kassel schaut IPTV

Die Eschborner checken in der Testphase, ob der Dienst technisch reibungslos funktioniert und ob die Übertragung stabil und qualitativ gut läuft. Geprüft werden unter anderem verschiedene Lösungen für die Weiterleitung des IPTV-Signals innerhalb der Wohnungen. Auf eine für den Kunden aufwändige, kabelgebundene Lösung wollen die Eschborner nach Möglichkeit verzichten. Wie bereits berichtet wird in Betracht gezogen, das Signal in den Wohnungen über das Stromnetz mit einem Powerline-Adapter weiter zu leiten.

Nach dem Pilotprojekt soll die offizielle Vermarktung anrollen, pünktlich in der zweiten Jahreshälfte, wenn die letzten technischen Details geklärt sind. Arcors neues IPTV wird aber nicht sofort bundesweit zu bestellen sein, sondern zunächst nur in zwölf weiteren Städten. Bis zum Sommer kommenden Jahres soll das Angebot auf insgesamt 150 deutsche Städte ausgeweitet werden. Zu den Preisen wurden nun erste konkrete Details bekannt: Das Basis-Paket mit IPTV-Zugang und dem Free-TV-Angebot wird laut Arcor 12,95 Euro pro Monat kosten, für die Premium-Angebote mit Sport, Unterhaltung oder ausländischen Sendern werden ab 5,95 Euro monatlich fällig.

Ab sechs Megabit erhältlich

Das Angebot wird rund 50 Free-TV-Programme und 70 Pay-TV-Sender umfassen. Mit einer Timeshift-Funktion kann der Kunde während einer Sendung mit einem Knopfdruck von vorne starten, wenn er beispielsweise zu spät nach Hause kommt und das Programm schon begonnen hat. Arcor-IPTV soll künftig von Kunden bestellt werden können, die über die Arcor-Leitungen mit einer Bandbreite von mindestens sechs Megabit pro Sekunde (Mbit/s) versorgt werden. Resale-Kunden sind vom neuen Fernsehangebot ausgeschlossen.
Denise Bergfeld
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