Der Düsseldorfer Mobilfunker
Vodafone hat die Verfügbarkeit eines neuen VDA-Modells bekannt gegeben, das auf Basis von Windows Mobile 6 arbeitet. Es ist mit einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur ausgestattet, die aber nur zu sehen ist, wenn sie seitlich hervorgeschoben wird.
Keine UMTS-Unterstützung
Das 101 x 20 x 50 Millimeter große und 140 Gramm schwere Telefon soll in erster Linie Geschäftskunden ansprechen. Jedoch fehlen verschiedene wichtige Funktionen, die von immer mehr Business-Nutzern gewünscht werden. So ist der VPA V etwa dank einer integrierten Quadband-Antenne in nahezu allen GSM-Netzen verfügbar, es fehlen aber
UMTS- und damit auch
HSDPA-Unterstützung. Auch eine E-Mail-Push-Funktion steht nicht zur Verfügung, immerhin aber ein einfacher E-Mail-Client.
Um im Internet surfen zu können, kann das neue Vodafone-Smartfone eine
GPRS-Verbindung aufbauen. Alternativ steht eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung. Ebenfalls nutzbar ist Bluetooth, auf eine Infrarotschnittstelle muss hingegen verzichtet werden. Für musikalische Unterhaltung soll ein MP3-Player sorgen.
Durch das Menü wird über ein 2,4 Zoll großes Display navigiert. Es kann bei 320 x 240 Bildpunkten 65.546 Farben darstellen. Der interne Speicher fällt mit 40 Megabyte zwar etwas klein aus, kann aber über eine microSD-Karte erweitert werden. Eine Speichererweiterung macht vor allem dann Sinn, wenn viele Fotos mit der integrierten 2-Megapixel-Kamera aufgenommen werden.
Kein günstiges Modell
Die Akkulaufzeit gibt Vodafone mit bis zu fünf Stunden Gesprächs- und knapp zehn Tagen Standbyzeit an. Das ist leider nicht viel mehr als Durchschnitt. Der VDA V kostet in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag je nach Tarif zwischen 169,50 Euro und 249,50 Euro. Ohne Vertrag ist das Smartphone für
429,90 Euro zu haben.