Die Zugehörigkeit zur Luftfahrt kann man auch in den virtuellen Welten mit einer eigenen Top-Level-Domain dokumentieren. Die von der Vergabestelle
Internet Corporation for Assigned Names and Numbers(ICANN) genehmigte Domain .aero kann nicht nur von Flughäfen und anderen kommerziellen Einrichtungen, sondern unter bestimmten Umständen auch von Privatpersonen gebucht werden.
60 Airports bereits dabei
Von den größten hundert Flughäfen in aller Welt haben bereits 60 eine .aero-Domain gebucht, informiert der Registrar domainregistry.de. Mehr als 200 Airports haben sich ihren dreistelligen IATA-Code beziehungsweise vierstelligen IACO-Code als zusätzliche .aero-Domain gesichert.
Das von den Fluggesellschaften zum Betrieb eines unabhängigen Daten- und Sprachkommunikations-Netzwerkes gegründete Unternehmen Sita S.C hat einige Sonderregelungen bei der ICANN durchgesetzt. So können Fluglinien neben anderen .aero-Domains auch ihren zweistelligen IATA-Code als eigene Domain führen. Auch Piloten profitieren von der neuen Domain. Nach Definition der Sita haben neben Berufs- auch Privatpiloten auch Pilotenschüler die Möglichkeit, eine .aero-Domain zu bestellen. Die Top-Level-Domain bleibt aber in erster Linie Mitgliedern der Aviation Community vorbehalten.
.aero-Domains nicht nur für Fluglinien
Neben Mitarbeitern von Luftfahrtgesellschaften und Studenten der Luftfahrt sind auch Hobbyisten in der Community gern gesehen. Dazu zählen beispielsweise Modellbauer, Segelflieger oder Fallschirmspringer. Der Nachweis erfolgt durch die Eingabe der Community-ID und des Passwortes. Alternativ können Besitzer einer Domain aus dem Bereich der Luftfahrt diese bei der .aero-Domain-Bestellung angeben. Bei Studenten reicht eine übliche Immatrikulationsbescheinigung aus.
Stefan Hagedorn