Bei
Google Earth hat sich einiges getan. Der Internet-Riese Google hat am heutigen Donnerstag, 10. Mai, eine neuen Version seines beliebten
Virtual Globe Tools veröffentlicht. Mit der im Beta-Status befindlichen Version 4.1 rücken die beiden Programme Google Earth und Google Maps enger zusammen. Für Mac-User besonders interessant sein dürfte die Kompatibilität mit dem
SpaceNavigator.
Verzahnung mit Google Maps
Schon bei der Installation kommen die ersten Veränderungen ans Tageslicht. Eine MSI-Installationsroutine steht nun für alle Windows-Computer zur Verfügung. Bei jedem Programmstart begrüßt optional ein "Tipp des Tages" den geneigten Nutzer und verrät Tipps und Tricks rund um die Bedienung von Google Earth. Die von vielen Anwendern gewünschte Verzahnung von Google Earth und Google Maps wurde mit Version 4.1 in die Tat umgesetzt.
Ein Klick auf das entsprechende Google Earth-Symbol genügt, um die in Google Earth dargestellten Koordinaten auf den Standardbrowser zu übertragen und damit in Google Maps zu öffnen. Der Ausgangspunkt, zu dem die Software bei jedem Start navigiert, wird nun im Ordner "Meine Orte" abgespeichert.

Nach Angaben des Google Earth Blogs arbeitet die Software am Mac erstmals mit dem
SpaceNavigator zusammen. Dabei handelt es sich um eine spezielle 3D-Maus zum Navigieren in dreidimensionalen Umgebungen. Bislang konnten nur Windows-Anwender das Gerät von 3DConnexion, einem Tochterunternehmen von Logitech, für Google Earth verwenden.
Der Google Earth- Download ist knapp 15 Megabyte groß. Die Standard-Version ist kostenlos und steht für die
Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS X (10.4.0 oder höher) zur Verfügung.