Unter einer Klappe über den vier USB-Ports verbergen sich weitere Anschlüsse. Hier kann der Spieler seine Speicherkarten einstecken. Die Playstation 3 arbeitet nicht nur mit den eigenen MemorySticks, sie liest jetzt etwa auch SD- und CompactFlash-Karten. Die Konsole besitzt eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, Bluetooth und einen integrierten WLAN-Adapter, der die Konsole drahtlos mit dem Internet verbinden kann.
HDMI-Kabel nicht mit dabei
An der Rückseite befinden sich ein optischer Digital-Ausgang und ein Multi-AV-Ausgang. Doch wer sich eine Playstation 3 anschafft, sollte idealerweise auch einen HD-tauglichen Fernseher besitzen, der mit dem Kopierschutz-Standard HDCP zurechtkommt. Ansonsten schaut der Nutzer sprichwörtlich in die Röhre und hätte sich kein teures Gerät mit Blu-ray-Player anschaffen müssen. Die Playstation wird über den vorhandenen HDMI-Anschluss mit hochauflösenden Geräten verbunden. Doch das passende Kabel wird der Käufer vergeblich im Karton suchen, denn das muss erst teuer hinzu gekauft werden. Rund 25 Euro verlangt Sony für das HDMI-Kabel zusätzlich, im Karton liegt nur ein AV-Kabel.
Je nachdem, was für ein Fernseher angeschlossen wurde, ermittelt die Playstation beim ersten Einschalten die maximal möglichen Auflösungen. Wird die Konsole später an ein neues Gerät angeschlossen, kann die Auflösung über das Menü nachträglich korrigiert werden. Die Playstation beherrscht HD in 720p, 1080i und sogar 1080p. Herkömmliche PAL-Auflösungen sind natürlich auch kein Problem für die Konsole. Schnell und unkompliziert ist die Playstation an Steckdose und Fernseher angeschlossen und kann gestartet werden. Eingeschaltet wird die Spielkonsole über einen berührungsempfindlichen Schalter an der Vorderseite. In Betrieb genommen, offenbart sich der erste Vorteil gegenüber der Xbox360. Der Lüfter der neue Playstation ist erfreulich leise.
Den Besitzern der
Playstation Portable wird das Menü der Playstation 3 nur allzu bekannt vorkommen. Sony setzt bei der neuen Konsole auf die so genannte Cross Media Bar (XMB). Eine gute Entscheidung, denn das Menü ist übersichtlich, schnell und leitet den Spieler über einen Navigationsbalken schnell zu Fotos, Musik, Filmen, Spielen und ins Internet. Der Internetbrowser ist allerdings nicht so umfangreich und komfortabel, wie die aktuellen Browser für den PC. Außerdem gestaltet sich die Texteingabe mit dem Controller sehr umständlich, hier lohnt es sich, Tastatur und Maus anzuschließen.