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Im vergangenen März berichtete onlinekosten.de über die neue Technik Interference Cancellation (IFC), mit der künftig rund 15 bis 20 Prozent mehr Reichweite erzielt werden könnten. Während die IFC-Technik aber noch längst nicht marktreif ist, wurde die Entwicklung einer weiteren Technik bereits abgeschlossen. So genannte ADSL-Extender lassen vor allem Einwohner ländlicher Gemeinden hoffen, in denen Kupferleitungen verlegt sind.
Die ADSL-Extender, oft auch als Breitband-Extender bezeichnet, könnten dort künftig eine maximale DSL-Reichweite von mehr als zehn Kilometern erzielen. Die neue Technik stammt aus Ungarn. Entwickelt hat sie das mittelständische Unternehmen 77 Elektronika Kft., deren Firmensitz sich in Budapest befindet. Im vergangenen Jahr wurde die technische Bewertung der ADSL-Extender abgeschlossen, derzeit verhandelt das Unternehmen mit Telekommunikationsanbietern weltweit über die kommerzielle Vermarktung - auch mit der Deutschen Telekom AG. "Der nächste Schritt wird sein, die Marktzulassung in Deutschland zu bekommen", erläutert János Hatvani-Szabó, Verkaufsleiter bei 77 Elektronika.
Extender wandeln Signale um
Doch was kann die neue Technik überhaupt leisten? Die Breitband-Extender arbeiten nicht als reine Repeater, sie modellieren das einkommende ADSL-Signal um, so dass die DSL-Reichweite dadurch verbessert wird. Um die Funktionsweise besser zu veranschaulichen, ist es wichtig zu verstehen, wo genau die ADSL-Extender im Netz platziert werden.


