Wochenlang hat sich der Provider alster24.net vorbereitet, gerechnet und
getestet. Wie
bereits von onlinekosten.de berichtet, waren dies die ersten Schritte, um eine neue bundesweite Schmalband-Flatrate auf den Markt zu bringen. Nun ist es soweit und die neue
Flatrate ist verfügbar. Die monatliche Grundgebühr für die Schmalband-Flatrate mit bis zu 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) im Downstream beträgt 30 Euro.
Kurze Mindestvertragslaufzeit
Damit ist alster24.net der zweite Anbieter, der eine in Deutschland bundesweit verfügbare ISDN-Flatrate anbietet. Vorreiter ist T-Online, doch der
T-Online-Pauschaltarif birgt einen großen Nachteil: Er kostet monatlich satte 80 Euro. Der neue Tarif von alster24.net ist somit um mehr als die Hälfte günstiger. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zudem nur einen Monat, während es bei T-Online sechs Monate sind.
Die Kündigungsfrist für den neuen Pauschaltarif beträgt fünf Werktage vor Vertragsende. Als einmalige Einrichtungsgebühr verlangt alster24 derzeit 9,95 Euro, der Provider will nach eigenen Angaben den Datenverkehr nicht beschränken. Voraussetzung ist ein ISDN-Festnetzanschluss, der Nutzer kann sich nur über eine spezielle Einwahlsoftware einwählen.
Spezielle Software kappt Verbindung
Der Grund: Es kommt eine spezielle Technik zum Einsatz. Die "Shorthold-Mode"-Technik trennt die Internetverbindung, wenn kein Datendurchsatz mehr gemessen wird und stellt sie automatisch wieder her, sobald neue Daten fließen. Es wird sich also nicht über eine normale DFÜ-Verbindung eingewählt. Der Provider rät aus diesem Grund davon ab, den Pauschaltarif mit einem analogen Telefonanschluss zu nutzen. Weitere Einschränkungen: Die ISDN-Flatrate kann nicht per Mehrplatznutzung betrieben werden, zudem ist es nicht möglich, die Geschwindigkeit auf 128 Kbit/s mit Kanalbündelung zu verdoppeln. Um die ISDN-Flatrate nutzen zu können, ist ein Computer mit
Windows-Betriebssystem erforderlich. Anmelden können sich interessierte Kunden ab sofort online unter www.alster24.net.
Kleine AGB-Feinheiten
Doch zuvor sollten sie noch einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen. Hier hat sich der Anbieter Gepro GmbH abgesichert, der hinter alster24.net steht. Unter anderem wird dem Nutzer keine konkrete Geschwindigkeit der Internetverbindung zugesichert. Außerdem weist der Anbieter darauf hin, dass es zu Überlastungen kommen kann: "Gepro kann den Einwahlzugang über das Internet nicht zu jeder Zeit gewährleisten. Es wird darauf hingewiesen, dass es unter Umständen zu einer Überlastung des Netzes kommen kann", heißt es. In diesen Fällen könne eine Einwahl kurzfristig nicht möglich sein. Der Anbieter bemühe sich aber, den Einwahlknoten den jeweiligen Anforderungen des wachsenden Nutzerkreises anzupassen.