Mittwoch, 02.05.2007 15:01

Nvidias neues Spitzenmodell GeForce 8800 Ultra

aus dem Bereich Computer
Der ewige Kampf zwischen den beiden größten Grafikchipherstellern geht in die nächste Runde. Eigentlich wäre ATI am Zug gewesen, doch die Einführung des neuen R600-Grafikprozessors wurde mehrfach verschoben und lässt nach wie vor auf sich warten. Nvidia hat die Zeit genutzt und die bestehende GeForce 8800er-Serie um ein neues Spitzenmodell erweitert.

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GeForce 8800 Ultra

Die neue Directx10-fähige Grafikkarte kommt in einem komplett schwarzen Gewand. Die Abdeckung für Kühlköper und Lüfter erstreckt sich bei der Ultra-Variante der GeForce 8800 über die gesamte Grafikkarte. Unter der Verkleidung steckt weiterhin ein G80-Grafikprozessor. Auch die Anzahl der Stream-Prozessoren ist mit 128 gleich geblieben, so dass sich die neue GeForce 8800 UItra in diesen beiden Punkten nicht von dem bisherigen Topmodell GeForce 8800 GTX unterscheidet.

Die Taktfrequenz der GPU wurde dagegen von 575 auf 612 Megahertz (MHz) angehoben. Gleiches gilt auch für die Shader-Taktfrequenz, die von 1350 auf 1500 MHz erhöht wurde. Der weiterhin 768 Megabyte (MB) große GDDR3-Grafikspeicher wird über ein 384-Bit-Speicherinterface jetzt mit 1080 MHz angesprochen. Dadurch ergibt sich eine Speicherbandbreitenerhöhung von 86,4 auf 103,7 Gigabyte pro Sekunde, die Textur-Füllrate liegt jetzt bei 39,2 Milliarden Pixel pro Sekunde.

GeForce_8800_Ultra.jpg
Spekulationen waren falsch

Die heute bekanntgegebenen technischen Spezifikationen verwerfen alle bisherigen Spekulationen. Die neue GeForce 8800 Ultra ist nicht so schnell, wie ursprünglich erwartet. Trotzdem dürfte mit einem deutlichen Leistungsschub zu rechnen sein, so dass wir auf die ersten Benchmark-Ergebnisse gespannt sein dürfen. Wer sich schon jetzt für den Kauf einer GeForce 8800 Ultra entschieden hat, der darf sich auf 699 Euro weniger in der Haushaltskasse freuen.
Nam Kha Pham
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