Die Konsole Wii hat dem weltgrößten Videospiele-Konzern Nintendo
satte Gewinne beschert. Der Erfolg hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf die Finanzen des japanischen Unternehmens. Die Beliebtheit der Wii sorgt auch für medizinische Sorgen: So warnen Chiropraktiker jetzt vor gesundheitlichen Risiken der Konsole.
Bitte erst Aufwärmen!
Der britische Verband der Chiropraktiker bietet auf seiner Internet-Seite nun ein "Wii-Aufwärmprogramm", mit dem Verletzungen beim Spielen mit dem Gerät vermieden werden können. Demnach sollen Schultern, Arme, Handgelenke, Hals und Rücken ausreichend gelockert werden. Beim Spielen sollten Pausen von einer halbe Stunde eingelegt werden.
Zerrungen und Stauchungen
Beim Spielen mit der Wii-Konsole werden die Bewegungen der Spieler auf dem Monitor mit einer Art Fernbedienung simuliert. Immer wieder kommt es zu Verletzungen. Sportlich ungeübte Spieler zerren oder stauchen sich Körperteile. Inzwischen gibt es in Anlehnung an die als Tennis-Arm bekannte Entzündung des Ellbogens bereits den Ausdruck Wii-Arm. Gefahr ging von dem neuartigen Spielgerät auch aus, weil die Fernbedienung trotz einer Schlaufe fürs Handgelenk immer wieder
durch die Gegend geschleudert wurden. Deshalb hat Nintendo die Bänder
bereits verstärkt.
Bei der Wii-Konsole kann der Spieler mit einer Art Fernbedienung die Bewegungen der Figuren auf dem Bildschirm mit echten Bewegungen steuern. So können etwa Tennis-Spiele mit echten Aktionen vor dem Monitor simuliert werden. Hier geht es zum
ausführlichen Test der Konsole.