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Das Betriebssystem Windows verfügt über eine Energieverwaltung, die den Monitor und die Festplatte bei Inaktivität ausschaltet oder den kompletten Rechner in den Standby-Modus oder Ruhezustand versetzt. Beeinträchtigungen für den Anwender gibt es so gut wie keine. Zwar dauert das "Erwachen" der Festplatte aus dem Schlafmodus bis zu drei Sekunden, dafür wird sie aber auch weniger warm. Bei den Energieschemas können Sie die Dauer der Inaktivität angeben, nach der Festplatte und Monitor in den Standby-Modus gehen. Absolut keinen Strom spart dagegen der Bildschirmschoner. Dieser stammt noch aus Zeiten, in denen ein Bild sich nach längerer Zeit in den Bildschirm einbrennen konnte. Heute dienen die Bildschirmschoner nur noch der Optik.
Alternativ kann der Rechner auch in den Schlummer-Modus versetzt werden. Im Ruhezustand wird der gesamte Inhalt des Arbeitsspeichers auf der Festplatte abgelegt. Sobald der Rechner wieder hochgefahren ist, können Anwender an der Stelle fortfahren, wo sie mit der Arbeit aufgehört haben. Eine andere Variante ist der Standby-Modus, hier ist der Rechner in wenigen Sekunden wieder betriebsbereit. Die kurzfristige Verfügbarkeit kostet aber etwas Strom.
Aus und trotzdem Stromverbrauch
Wer einen Stromzähler zwischen PC und Steckdose schaltet, wird schnell etwas Interessantes feststellen. Auch wenn der Computer ausgeschaltet ist, verbraucht er weiterhin Strom. Mit zwei bis fünf Watt ist das zwar nicht viel, trotzdem läppert sich das im Laufe des Jahres auf bis zu zehn Euro an. Hier hilft also nur noch das Betätigen des Hauptschalters an der Rückseite des Netzgerätes.


