Der Mobilfunker
o2 bringt mit dem rund 109 x 59 x 17 Millimeter großen und 168 Gramm schweren XDA terra am 1. Mai das erste Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Windows Mobile 6 heraus. Der auf der CeBIT angekündigte XDA terra funkt in allen Netzen der Erde (Quadband), beherrscht jedoch leider nur
GPRS und
EDGE. Auf
UMTS muss der Anwender verzichten.
Made by HTC
Wie auch alle übrigen o2 XDAs, kommt der neue XDA terra aus dem Hause HTC. Bei HTC ist der terra unter dem Namen P4350 bekannt und unterscheidet sich äußerlich nicht sonderlich von dem o2-Ableger. Das Innenleben ist bis auf das Betriebssystem (der terra kommt mit Windows Mobile 6 daher, der P4350 arbeitet mit WM5) identisch: Wie auch im XDA Orbit, den die Redaktion einem
ausführlichen Test unterzogen hat, sorgt im terra ein OMAP-Prozessor mit 201 Megahertz für die Berechnung der Vorgänge. Neben Bluetooth 2.0 kommuniziert der terra auch in WLAN-Netzen der Standards
IEEE 802.11 b und g.
Das QVGA-TFT-Display ist 2,8 Zoll groß und stellt 64.000 Farben dar. Auf der Rückseite des terra ist eine Zwei-Megapixel-Linse untergebracht. Die Texteingabe erfolgt über eine ausfahrbare QWERTZ-Tastatur. Zum Synchronisieren von Kontakten, Terminen und Notizen kann der XDA über Mini-USB mit dem PC verbunden werden - das mitgelieferte Programm ActiveSync gleicht dann die Daten zwischen PC und Smartphone ab.
Speicher erweiterbar
Intern verfügt der XDA terra über 64 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher (RAM) und 128 MB ROM für das Betriebssystem. Optional lässt sich der Speicher um bis zu zwei Gigabyte ausbauen - ein MicroSD-Kartenslot ist im Gerät vorhanden. Der Lithium-Ion-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 1130 mAh und erlaubt eine Standby-Zeit von bis zu 200 Stunden. Die Gesprächszeit gibt HTC mit dreieinhalb bis fünf Stunden an. o2 liefert das Gerät mit Tragetasche, USB-Kabel und Microsoft Outlook 2007 aus. Bei Outlook handelt es sich aber leider nur um eine Trial-Version. Der XDA terra ist ab Mai erhältlich und kostet nach Angaben von o2 in Verbindung mit Genion L
79,99 Euro.
Michael Müller