Im
Streit um die populäre Video-Plattform
YouTube nähern sich die beiden Kontrahenten
Google und der US-Medienkonzern Viacom offenbar an. Eine technische Lösung soll den milliardenschweren Konflikt um Urheberrechte beilegen.
Software-Lösung soll Streit beilegen
Google-Konzernchef Eric Schmidt kündigt die Einrichtung eines Programms an, dass Copyright-Verletzungen im Videoportal YouTube automatisch erkenne. Geschütztes Material würde somit schon beim Upload ausgefiltert und Unternehmen somit die Anzeige erleichtert. Viacom hatte Google im März auf
Schadenersatz in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar, umgerechnet 738 Millionen Euro, verklagt.
Bislang hatte YouTube nur Clips aus seinem Angebot entfernt, wenn es von den Rechteinhabern dazu aufgefordert wurde. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Suchmaschinenanbieter das Video-Portal YouTube übernommen. Google will damit einen neuen Vertriebsweg für den Unterhaltungsbereich erschließen und hat sich ferner eine Bereicherung als Werbeplattform versprochen.
Stefan Hagedorn