Sonntag, 08.04.2007 13:01

Apfel mit acht Kernen: Apple 8-Core Mac Pro

aus dem Bereich Computer
Wie viele Kerne hat eigentlich ein Apfel? Beim neuen 8-Core Mac Pro von Apple sind es acht: Ab sofort kann der Mac Pro über den Apple Store mit zwei Quad-Core-Prozessoren bestellt werden. Außerdem hat der Computerhersteller die Preise für die Cinema-Displays gesenkt.

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Quad-Core oder Dual-Core

Der 8-Core Mac Pro ist dabei mit zwei Quad-Core Intel Xeon Clovertown Prozessoren mit 3,0 Gigahertz (GHz) ausgerüstet. Alternativ kann der Mac Pro auch mit zwei Dual-Core Intel Xeon Woodcrest Prozessoren bestellt werden. Die Prozessorgeschwindigkeit kann sich der Kunde mit 2,0 GHz, 2,66 GHz oder 3,0 GHz selbst aussuchen. Das neu gestaltete Gehäuse bietet vier Serial-ATA-Anschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu drei Gigabit pro Sekunde. Insgesamt können vier Festplatten mit einer Kapazität von je 750 Gigabyte (GB) angeschlossen werden.

Drei Grafikkarten zur Auswahl

Das Gehäuse umfasst acht DIMM-Steckplätze für bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und kann maximal zwei DVD-Brenner aufnehmen. Darüber hinaus stehen vier PCI-Express-Anschlüsse bereit, an die vier Grafikkarten angeschlossen werden können. Zur Wahl stehen die GeForce 7300 GT mit 256 Megabyte (MB) Speicher, die ATI Radeon X1900 XT (512 MB Speicher) und die NVIDIA Quadro FX 4500 (512 MB Speicher) mit integriertem 3D-Stereo-Anschluss.

apple_macpro.jpg Standardkonfiguration für 2.519 Euro

In der Standardkonfiguration enthält der Mac Pro eine 250 GB Festplatte, ein GB Arbeitsspeicher, die GeForce 7300 GT und ein 16-fach SuperDrive Laufwerk (DVD-Brenner). Mit zwei 2,66 GHz Dual-Core Intel Xeon Prozessoren (vier MB L2-Cache pro Prozessor) kostet die Standardausführung im deutschen Apple Store inklusive Tastatur und Maus 2.519 Euro. Bei zwei Quad-Core Intel Xeon Prozessoren mit 3,0 GHz werden sogar 3.969 Euro fällig.

Nebenbei hat der Computerhersteller die Preise für seine Displays aus der Cinema-Serie gesenkt. Der 20-Zoll-Monitor kostet nun 599 Euro und damit 200 Euro weniger als zuvor, der 23-Zöller 899 Euro, das sind 400 Euro weniger. Das größte Display mit 30 Zoll ist um 500 Euro reduziert für 1.798,99 Euro zu haben.
Saskia Brintrup
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