Nicht zuletzt aufgrund fallender Minutenpreise gewinnen Prepaid-Karten auf dem deutschen
Mobilfunkmarkt zunehmend an Bedeutung. Zwar sind Prepaid-Kunden bei den vier großen Netzbetreibern aufgrund vergleichsweise geringer Umsätze nicht sehr beliebt, die hohe Nachfrage und die starke Konkurrenz durch
Discount-Angebote hat die Anbieter aber zum Umdenken gezwungen. In den vergangenen Quartalen konnten sie insbesondere auch durch einen Zuwachs an Prepaidkunden die eigene Kundenbasis steigern.
2.527 Umfrage-Teilnehmer
Der Trend hin zu Prepaid-Karten wird auch durch die letzte Umfrage unserer Redaktion bestätigt. Gut 2.500 Leser gaben ihre Stimme zu der Frage ab, über welchen Mobilfunk-Tarif sie aktuell telefonieren. Prepaidtarife liegen mit knapp 36 Prozent deutlich vorn. Auf dem zweiten Platz folgen mit knapp 19 Prozent
Homezone-Tarife, die insbesondere bei Jugendlichen beliebt sind. Neben einer klassischen Mobilfunknummer wird bei diesen Tarifen auch eine Festnetznummer geschaltet über die Kunden an einer zuvor festgelegten Adresse günstig erreichbar sind und selbst preiswert in das deutsche Festnetz telefonieren können.
Auch
Minutenpakete finden mit gut 16 Prozent regen Zuspruch. Standardtarife mit monatlicher Grundgebühr und teils sehr hohen Minutenpreisen verlieren hingegen immer mehr an Bedeutung. Vor einigen Jahren waren sie noch der meist genutzte Tarif am Markt, heute nutzen nur noch knapp 13 Prozent unserer Leser ein solches Angebot. Mit gut zwölf Prozent konnten sich
Flatrate-Tarife ebenfalls noch keinen hohen Marktanteil sichern. Nach Einführung erster
echter Flatrates von
Base und
freenet wird aber nochmals Bewegung in den Markt kommen.
Neue Umfrage
In unserer neuen Umfrage, die wie gewohnt über unsere
Startseite erreicht werden kann, verlassen wir den Mobilfunk-Markt und wenden uns DSL-Anschlüssen zu. Dieses Mal möchten wir von unseren Lesern wissen, mit welcher Geschwindigkeit sie aktuell im Internet surfen. Setzen Sie weiter auf klassische Schmalband-Anschlüsse, einen Standard-DSL-Anschluss oder setzten Sie auf Höchstgeschwindigkeit über einen
ADSL2(+)- oder
VDSL-Anschluss? Lassen Sie es uns wissen.