Donnerstag, 12.04.2007 11:47

Handschmeichler: Der o2 XDA Orbit im Test

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Von Michael Müller
Es ist durchaus etwas Besonderes, die Verpackung des XDA Orbit zu öffnen. Gerade dann, wenn man bisher nur Handys gewöhnt war, die primär zum Telefonieren konzipiert wurden. Der Orbit ist anders: Er will gar kein Handy, sondern mehr sein. Doch wird der kleine Handschmeichler seinem Anspruch gerecht?

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Erstkontakt

Die erste Berührung macht schon Lust auf mehr. Der exklusiv vom Mobilfunker o2 vertriebene XDA Orbit liegt mit seinen rund elf Zentimetern Länge gut in der Hand und ist mit 17 Millimetern angenehm dünn. Dieser Eindruck bestätigt sich auch im Gewicht - der Orbit wiegt 129 Gramm. Die Verarbeitung ist hochwertig, wirkt wie aus einem Guss. An keiner Stelle knackt das Plastik, wenn etwas fester zugepackt wird und auch die Tasten unter dem 240 x 320 Pixel großen Touchscreen machen einen soliden Eindruck.

Zur Technik: Im Inneren des XDA verrichtet ein OMAP 850-Prozessor mit 201 Megahertz von Texas Instruments seinen Dienst. In anderen Modellen des Orbit-Herstellers High Tech Computer (HTC) kommen auch Chips mit mehr Leistung zum Einsatz. Die 201 Megahertz des XDA Orbit reichen jedoch auch für rechenintensive Anwendungen wie Skype völlig aus. Ein Highlight ist der integrierte GPS-Chip mit 20 Kanälen (SiRF Star III). Auch ein FM-Radio mit RDS-Funktion ist mit an Bord. Telefonie ist dank Quadband in allen Netzen der Welt möglich, GPRS der Klasse 10 wird ebenso unterstützt wie EDGE.

Ausreichend Speicher

Der Gerätespeicher ist 128 Megabyte (MB) groß, der RAM besteht aus 64 MB. Durch eine MicroSD-Karte kann die Kapazität um bis zu zwei Gigabyte ausgebaut werden. Der 1.250 mAh-Akku mit Lithium-Ion-Polymertechnik versorgt das Gerät im reinen GSM-Betrieb bis zu 200 Stunden mit Strom. HTC schätzt den GPS-Betrieb auf bis zu fünf Stunden. Auch an Schnittstellen geizt der Orbit nicht: An der Unterseite befindet sich ein Mini-USB-Slot, der gleichzeitig auch als Audio-Anschluss für das Headset dient. Außerdem wird er zur Synchronisation mit dem PC und zum Laden des Akkus genutzt. Schnurlos funkt der Orbit per WLAN (IEEE 802.11 b/g) und Bluetooth 2.0. Das WLAN-Modul erlaubt einen nicht unbedingt zeitgemäßen Datendurchsatz von mageren elf Megabit pro Sekunde. Diese Leistung reicht fürs normale WLAN-Surfen jedoch völlig aus.
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