Mittwoch, 21.03.2007 08:35

Das große Geschäft mit der Strahlenangst

aus dem Bereich Mobilfunk
Unbegrenzte Möglichkeiten versprechen die Anbieter der Telekommunikation auf der CeBit: Das Handy, einst "nur" zum Telefonieren gut, werde zur "universellen Fernbedienung" in Freizeit und Business, heißt es auf der Internetseite der Hi-Tech-Messe. Die Schattenseite dieser globalen Kommunikationsmöglichkeiten wird derweil für andere Geschäftsideen genutzt: , was die Wirksamkeit dieser Produkte angeht.

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Viele Angebote

Die Angebotspalette kennt schier keine Grenzen: Es gibt Chips, Sticker, Folien, Matten und Platten, die den Menschen vor den möglicherweise gesundheitsschädigenden Wirkungen der hochfrequenten elektromagnetischen Felder schützen sollen, denen sie beim Telefonieren mit dem Handy ausgesetzt sind. Auch die Preisspanne ist breit: Angefangen bei 12,90 Euro für eine Klebefolie, die auf dem Batteriefach des Handys angebracht wird, reicht sie bis hin zu Abdeckplatten, die an die 260 Euro pro Quadratmeter kosten.

Jüngstes Produkt im Bunde ist das Spray eines rennommierten Kosmetikanbieters, das "einen dünnen Schutzschild auf die Haut legt", um elektromagnetische Strahlen abzuwehren. Die Firma beruft sich auf eine von ihr in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie, die erstmals einen Zusammenhang zwischen beschleunigter Hautalterung und elektromagnetischer Strahlung nachweise.
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