Mobile Navigationsgeräte werden immer beliebter: Allein 2006 gingen in Deutschland zwei Millionen Geräte über den Ladentisch, in diesem Jahr sollen es sogar 3,2 Millionen Wegweiser werden. Umso bedenklicher ist es, dass der Start des europäischen Satellitensystems
Galileo, das GPS ablösen könnte, immer weiter nach hinten geschoben wird.
Deutschland Spitze
Nirgendwo werden mehr mobile Navigationssysteme verkauft, als in Deutschland, gab der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) anlässlich der CeBIT bekannt. Kaum jemand möchte noch auf die praktischen Minicomputer verzichten, um im Auto die Route zu finden. Dabei sind vor allem Geräte der niedrigen Preisklasse beliebt, rund 70 Prozent aller 2006 verkauften mobilen Wegweiser kosteten weniger als 400 Euro. Lebensmitteldiscounter setzten 25 Prozent aller Geräte ab.
Gerade weil die Geräte inzwischen so verbreitet sind, fordert der Bitkom Bund und Länder auf, die Geodaten zur Erstellung von Kartenmaterial häufiger zu aktualisieren und einfacher als bisher zur Verfügung zu stellen. Aktuelles Kartenmaterial sei schließlich im Interesse aller, da eine gute Wegweisung Staus verhindere.