Der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber
o2 wird im Laufe dieses Jahres sein Internet-Zugangsprodukt
surf@home, das auf Basis von
UMTS realisiert wurde, einstellen. Das bestätigte eine Unternehmens-Sprecherin auf Anfrage von onlinekosten.de.
Stopp am 1. September
Mit dem Vermarktungsstart von eigenen
DSL-Anschlüssen, die über die Muttergesellschaft Telefónica geschaltet werden, habe o2 zunehmend feststellen müssen, dass Kunden entweder das eigene Handy als UMTS-Modem nutzen möchten oder auf schnelle DSL-Anschlüsse setzen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass surf@home offensichtlich die hoch angesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Aus diesem Grund habe man sich dazu entschlossen, keine weiteren surf@home-Router mehr zu bestellen und die Vermarktung auslaufen zu lassen, heißt es seitens der o2 Pressestelle. In Branchenkreisen wird der 1. September als Vermarktungsstopp genannt. Bis zu diesem Datum werden die surf@home-Router bei Verfügbarkeit weiter verkauft. Wer also noch auf den surf@home-Zug aufspringen möchte, sollte sich sputen.
Keine Änderungen für Bestandskunden
Während Neukunden im Jahresverlauf keine surf@home-Pakete mehr bestellen können, bleibt für Bestandskunden alles wie es ist. Sie können sich weiter über ihr UMTS-Modem in das Internet einwählen. Das gilt laut o2 auch dann, wenn nach Ende der Vertragslaufzeit eine Verlängerung zu den bekannten Konditionen gewünscht wird.
Ab dem 29. März sollen bei o2 neue Preise für die mobile Datennutzung mit dem Schwerpunkt "Handy als Modem" verfügbar sein. Details dazu wird o2 auf der CeBIT-Pressekonferenz am kommenden Mittwoch, den 14. März, vorstellen.