Sie verbrauchen Energie, auch wenn sie gar nicht gebraucht werden. Computer und andere Elektrogeräte sind wahre Stromfresser im Alltag - und damit schädlich fürs Klima. Die Kosten für den Stand-by-Betrieb läppern sich im Jahr zu ordentlichen Beträgen:
Stromfresser TV
Beim TV-Gerät selbst schwanken die Kosten für den Stand-by-Betrieb je nach Alter zwischen 1,20 und 7,25 Euro im Jahr. 8,32 Euro im Jahr sind durchschnittlich pro Gerät für Video- und DVD-Player zu veranschlagen. Die Set-Top-Box kostet noch einmal 6,87 Euro. Sie verfügt zudem häufig über keine Abschaltmöglichkeit. Notfalls hilft nur Stecker ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste.
DSL-Router ausschalten
Größter Stromfresser ist der
DSL Router mit
WLAN-Funktion, der pro Jahr 14,47 Euro kostet. Zwei
Handys mit Ladegerät sind mit 5,55 Euro im Jahr noch vergleichsweise billig. Die Kosten steigen allerdings deutlich, wenn das Gerät nach dem Ladevorgang eingestöpselt bleibt. Auch die Ladeschale für das schnurlose Festnetz-Telefon schlägt mit 2,77 Euro im Jahr zu Buche und der Anrufbeantworter mit 4,34 Euro. Teurer ist häufig ein Faxgerät, da es in der Regel ständig in Bereitschaft gehalten wird.
Der klassische PC wird durch Zusatzgeräte immer mehr zum Multimedia-Center ausgebaut. Der Stromverbrauch ist dabei stark geräteabhängig. Allein der Stand-by-Betrieb des Kernbereichs mit PC, Monitor und Drucker kostet aber schon 24,12 Euro im Jahr. Beim Monitor hilft es übrigens auch nichts, den Bildschirmschoner einzustellen. Nur Ausschalten spart wirklich Strom, außerdem die Energiesparfunktion des PC.
Auch die Hifi-Anlage kostet
Die durchschnittliche HiFi-Anlage kostet beim Stand-by-Stromverbrauch 12,06 Euro im Jahr. Für weitere Radios oder CD-Player im Haushalt sind pro Gerät mindestens zwei Euro anzusetzen.
Die Gesamtkosten für den Stand-by-Betrieb von Computer, TV, Hifi und Internet in einem durchschnittlichen Haushalt beziffert die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit rund 93 Euro im Jahr. Das wäre rund ein Siebtel des gesamten Stromverbrauchs.