Die Auktionsplattform eBay hält wieder eine Sonderaktion bereit: Zum heutigen Donnerstag fordert das Unternehmen zum Frühjahrsputz auf und reduziert die Angebotsgebühren auf zehn Cent pro Artikel. Aber anscheinend nicht für jeden. In den eBay-Foren beschweren sich Verkäufer, denen anstatt der zehn Cent die üblichen Gebühren verlangt wurden.
Reguläre Gebührenberechnung
Wie die eBay-Mitglieder berichten, stellt das Auktionshaus die normale Angebotsgebühr in Rechnung, egal ob die Artikel über das neue oder alte Verkaufsformular eingestellt wurden. Die Nutzer haben die hohen Gebühren mit Screenshots belegt. Einige Personen berichten, dass bei ihnen tatsächlich nur die angegebenen zehn Cent berechnet wurden. Der Fehler scheint also nicht bei allen Verkäufern vorzuliegen.
Nur für Privatpersonen?
Weitere Forennutzer geben an, dass die Gebührenberechnung funktioniere, solange sie mit ihrem privaten Account Artikel einstellen würden, bei dem gewerblichen Account wiederum nicht. Aus der eBay-Anzeige geht jedoch nicht hervor, dass gewerbliche Verkäufer ausgenommen sind. Nur Festpreisangebote, Shop-Artikel, Multiauktionen, Handyverträge und Anzeigen seien nicht mit der 10-Cent-Aktion möglich.
Problem soll behoben werden
Auf Nachfrage von onlinekosten.de erklärte Alexander Lengen, PR-Manager bei eBay, dass noch unklar sei, worauf das Problem zurückzuführen ist. Die eBay-Mitglieder, die von der Panne betroffen sind, würden jedoch die zuviel gezahlten Gebühren erstattet bekommen. Dazu müssten diese nur eine E-Mail an den Kundenservice senden. Das Unternehmen hat auch bereits ein
Statement in den Marktplatz-News veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Auktionshaus bereits an der Lösung des Problems arbeitet.