Die Teilnehmer der künstlichen Internet-Welt "Second Life" können sich bald nicht mehr nur per Tastatur, sondern auch per Stimme miteinander verständigen.
Neues Sprachprogramm
Die in Massachusetts ansässige Firma Vivox entwickelte nach eigenen Angaben eine Technologie, mit der die vier Millionen Bewohner von "Second Life", die so genannten Avatare, mit ihren Stimmen live miteinander kommunizieren könnne. Wie Vivox erklärte, soll das Sprachprogramm möglichst realistisch ausfallen. So können Avatare auch Konversationen in der Nähe mit verfolgen, an denen sie nicht direkt beteiligt sind.
"Second Life" ist eine kostenpflichtige dreidimensionale Internetwelt des Anbieters Linden Lab, in der die Spieler ein von ihnen selbst erfundenes zweites Leben führen. Mittlerweile haben dort auch viele Unternehmen künstliche Filialen eingerichtet.
Hayo Lücke
/ afp