Samstag, 24.02.2007 12:01

Neue Technik verspricht bessere T-DSL-Versorgung

aus dem Bereich Breitband
Mit Hilfe von IFC soll das bestehende Leitungsnetz auf technischem Weg dahin gebracht werden, dass sich die Übertragungseigenschaften sämtlicher Fernmeldekabel entscheidend verbessern. Ein neues Bauteil, das auf den Verteiler aufgesetzt wird, reicht aus. Die vorhandenen Kabel müssen somit auch nicht ausgetauscht werden. Entwickelt wurde die Technik von der Vierling-Gruppe.

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T-Com stellt Projekt vor

Der Nachteil: Nutzen viele der angeschlossenen Haushalte ihre Breitbandverbindung gleichzeitig, kann die Download-Geschwindigkeit auf unter zwei Megabit pro Sekunde rutschen. Auch die Uploadrate fällt proportional. Auf der CeBIT wird das Projekt vorgestellt, die T-Com hat aber bereits begonnen, die neue Technik bei den betroffenen Gemeinden anzupreisen, etwa bei der Gemeinde Much im Rhein-Sieg-Kreis.

Das Online-Magazin Much-heute berichtet, dass Theissen am 24. Januar eine frohe Botschaft überbrachte: T-DSL soll dank IFC-Technik nach der CeBIT für die komplette ländliche Gemeinde bestellbar sein.

Zwei-Wege-Zugang zur CeBIT

Bis zum Jahresende wird in Deutschland mit rund 17 Millionen Breitband-Anschlüssen gerechnet. Derzeit sind es knapp zwölf Millionen. Dennnoch: Trotz Breitband-Extender können aber nach wie vor nicht alle Haushalte mit T-DSL-Zugängen versorgt werden. Für diese Kunden hat die Deutsche Telekom bereits eine Alternative in der Tasche. Wie der Redaktion aus Unternehmenskreisen zugetragen wurde, soll zur CeBIT ein neuer Zwei-Wege-Zugang über Satellit angeboten werden. Dieser soll Down- und Upstream abwickeln. Die Realisierung soll über Astra 1D/3A, 23,5° Ost erfolgen, die Preisstruktur ist noch geheim. Es soll jedoch attraktivere Flatrate-Angebote für Privat- und Geschäftskunden geben.

Bei den bisherigen Breitband-Angeboten der T-Com über Satellit wird der Rückkanal über den Telefonanschluss realisiert und ist in den Kosten bereits enthalten. Neben zwei Paketangeboten mit 30 und 90 Freistunden gibt es auch eine Flatrate. Die Download-Geschwindigkeit liegt derzeit bei maximal einem Megabit pro Sekunde.
Stefan Hagedorn und Denise Bergfeld
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