Seit gestern bietet VoIP-Anbieter
Skype ein neues Produkt, mit dem insbesondere Vieltelefonierer angesprochen werden sollen.
Skype Pro heißt das neue Angebot, das bereits
im Dezember angekündigt wurde. Für 2,30 Euro im Monat erhalten Kunden damit eine Quasi-Flatrate: Sie zahlen für Anrufe ins Festnetz des jeweiligen Landes nur noch eine Verbindungsgebühr von 4,50 Cent pro Gespräch. Minutenpreise fallen hingegen bei Anrufen zu allen übrigen Zielen an. Ein Nachteil: Neuerdings berechnen die Luxemburger für alle SkypeOut-Gespräche die Verbindungsgebühr von 4,50 Cent, womit sich nur noch längere Telefonate wirklich lohnen.
Konkurrenz reagiert
Auch die Konkurrenz hat bereits auf das neue Skype-Angebot reagiert. So bietet VoipBuster, ein Ableger der
Betamax GmbH, jetzt ebenfalls ein Produkt mit dem Zusatz "Pro" an. Der Service geht damit in offensichtliche Konkurrenz zu Skype, wie ein Blick auf die
Website zeigt. Hier zahlen Kunden für ein ganzes Jahr zehn Euro, während es bei Skype nur fünf Monate sind, und können dafür zahlreiche Festnetze weltweit anrufen. Die Verbindungsgebühr pro Gespräch ist identisch zum Angebot der Luxemburger. Wie beim Einführungsangebot von Skype, so sind auch hier in dem Betrag bereits fünf Euro Gesprächsguthaben enthalten. VoipBuster Pro unterliegt dabei dem so genannten "fair use"-Prinzip: Die Nutzungsbedingungen geben eine maximale Nutzung von 300 Minuten pro Woche vor.
Begeisterung bei Skype
Skype-Vizepräsident und Produktmanager Stefan Öberg ist natürlich begeistert vom neuen Produkt seines Unternehmens. "Skype Pro ist ein einfaches, erschwingliches, sorgenfreies VoIP-Paket. Es kombiniert das Beste aus unseren kostenlosen Services und den kostenpflichtigen Produkten und bietet zudem in 15 Ländern Gespräche ohne Minutenpreise", so Öberg. "Nimmt man alles zusammen, die kostenlosen Features wie Video, Instant Messaging, Filesharing und Konferenzschaltungen sowie die kostenpflichtigen Aspekte, so ist das Angebot wirklich verlockend." Wie sich der Tarif jedoch für Skype rechnet oder was die Luxemburger vom Konkurrenzprodukt VoipBuster Pro halten, das wollte Öberg nicht kommentieren.