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In einer fünfseitigen "Charta für Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt" werden Anbieter von Musikshops im Internet aufgefordert, ihre geschlossenen Systeme zu öffnen. Dadurch soll den Verbrauchern freie Hand bei der Auswahl ihrer Musik-Player gegeben werden. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Voraussichtlich Mitte März soll der Entwurf auf der Konferenz der europäischen Verbraucherschutzminister beraten werden.
Apple wehrt sich
Apple-Chef Steve Jobs versuchte noch vor wenigen Tagen, die Verantwortung für den Einsatz von digitalen Rechten den Musikkonzernen zuzuschreiben. Diese waren in der Vergangenheit Befürworter von DRM-Systemen. Da der unverändert geringe Umsatzanteil den Rückgang beim Verkauf von CDs nicht annähernd kompensieren konnte, scheinen auch die "global Player" der Musikbranche ihre Strategie zu ändern.


