Zahlreiche Internet-Nutzer finden diese Tage eine Spam-Mail im Posteingang, die angeblich vom Auktionshaus eBay stammt. Ähnlich wie bei den gefälschten
1&1-Mails tappen Kunden beim Öffnen des Anhangs in eine Falle.
Trojaner im Anhang
In der E-Mail mit der Absender-Adresse "presse@ebay.de" fordern Betrüger im Namen von eBay dazu auf, über ein vermeintliches PDF-Formular im Anhang eine neue E-Mail-Adresse zu beantragen. In dem beigefügten ZIP-Archiv "Ebay-92639904.zip" (Nummern können variieren) steckt statt dem PDF-Formular aber eine ausführbare Datei namens "Ebay.pdf.exe". In der Datei verbirgt sich ein Trojaner, den einige Virenscanner noch nicht erkennen.
Dass mit der E-Mail etwas nicht stimmt, erkennt man aber bereits an der Begrüßung: "Hallo sehr geehrter eBay Mitglied" heißt es dort. Solch einen Schnitzer würde sich eBay wohl kaum erlauben. In der Vergangenheit gab es immer wieder gefälschte eBay-Mails, die zur Zahlung einer Rechnung aufforderten. Das angehängten Rechnungsformular stellte sich auch hier als Trojaner heraus.
Um gefährliche Anhänge besser zu erkennen, sollte man unter den Ordneroptionen von Windows die Option "Erweiterung bei bekannten Dateinamen ausblenden" deaktivieren. So wird immer der vollständige Dateinamen angezeigt. Das schafft Klarheit, ob es sich um eine ausführbare und potenziell gefährliche ".exe"-Datei handelt. Hat man die Option deaktiviert, sieht man im Fall der eBay-Mail schon auf den ersten Blick, dass die angehängte Datei die Bezeichnung "Ebay.pdf.exe" und nicht "Ebay.pdf" trägt.