Der Nachfolger des brandneuen Windows Vista soll "Windows 7" heißen. Das berichtet Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley unter Berufung auf eine Microsoft-interne Quelle. Bisher kündigte Microsoft das zukünftige Betriebssystem nur unter dem Arbeitstitel "Vienna" an.
Modulares Betriebssystem
Mit "Windows 7" passt Microsoft den Namen des Betriebssystems an die Bezeichnung seines kommenden Office-Pakets an, das einfach nur „14“ heißen soll. Konkrete Infos zur zukünftigen Windows-Oberfläche gab Foley nicht und Microsoft selbst erklärte bisher nur, dass man beim neuen System einen vollkommen neuen Ansatz aufnehmen wolle. Experten vermuten dahinter ein modulares Betriebssystem mit komplett neuer Benutzeroberfläche, das jeder den eigenen Anforderungen entsprechend wird anpassen können.
"Windows 7" schon 2010?
Nach Wunsch von Microsoft-Gründer Bill Gates soll das neue Betriebssystem bereits in drei Jahren auf den Markt kommen. Und das will man offenbar durch frischen Wind in der Windows-Abteilung erreichen. Der bisherige Windows-Verantwortliche Jim Allchin wird von Office-Chef Steven Sinofsky abgelöst, der für ein straffes Regiment bekannt ist.
Filip Vojtech