Auf die Schnelle eine SMS über das Internet zu verschicken kann leicht zu einer Kostenfalle werden. Immer häufiger tauchen in kleinen Werbeanzeigen Verweise zu Internetportalen auf, die Internetsurfer mit angeblich kostenlosen Kurzmitteilungen zu ködern versuchen. Wer den Links folgt und sich ohne Durchsicht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das vermeintlich kostenlose Angebot registriert, landet in einer Abo-Falle.
Augen auf!
Portalen wie www.123simsen.com oder www.smsfuchs.com machen auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck, doch erst im Kleingedruckten wird deutlich, dass die "Gratis"-Angebote richtig teuer werden können. Wer nach Anmeldung nicht binnen kürzester Zeit wieder kündigt, landet in einem zwei Jahre laufenden Abonnement, das monatlich neun Euro kostet und 100 Kurzmitteilungen enthält.
Die Abo-Gefahr lauert unter anderem in den so genannten AdSende-Anzeigen von Google, die von immer mehr Portalbetreibern auf der eigenen Website eingebunden werden. Damit soll ein Teil des Portalbetriebes finanziert werden. Zum Teil wird aber auch in Werbe-Layern für SMS-Abos geworben.
Free-SMS-Tabelle aktualisiert
Grundsätzlich gilt: Beim Free-SMS-Versand im Internet ist Vorsicht geboten. Nicht alles, was auf den ersten Blick gratis nutzbar scheint, ist auch wirklich kostenlos. Als Service für unsere Leser haben wir eine übersichtliche
Free-SMS-Tabelle zusammengestellt, auf der die zuverlässigsten Portale aufgelistet sind, die einen wirklich kostenlosen SMS-Versand bieten.
Ferner haben wir uns dazu entschlossen, keine Portale mehr zu listen, auf denen für teure SMS-Abo-Dienste geworben wird. Sollten Sie trotzdem einen Anbieter finden, auf denen zweifelhafte Werbung geschaltet ist, freuen wir uns über Ihren
Hinweis.