Erneut sorgt eine E-Mail mit angehängtem Trojaner bei vielen deutschsprachigen Internetsurfern für Verunsicherung. Wurden in den zurückliegenden Tagen auch wieder verstärkt elektronische Nachrichten im Namen des DSL- und Webhosting-Provides 1&1
verschickt, ist jetzt das größte Online-Auktionshaus
eBay von einem Abzockversuch getroffen worden. In der Nacht haben Spammer vermutlich millionenfach eine E-Mail mit angeblicher eBay-Rechnung versandt.
Über 400 Euro nicht gezahlt?
In der Nachricht heißt es, dass die "monatlichen eBay-Verkaufsgebühren noch nicht beglichen" worden seien. Angeblich sei der Lastschrifteinzug vom Kreditinstitut des Empfängers abgelehnt worden. Aus diesem Grund habe ein fälliger Betrag in Höhe von 426,96 Euro noch nicht das Konto von eBay erreicht.
Internetsurfer, die auf die angehängte Datei mit dem Namen "E260883905016.pdf.exe" klicken, installieren auf dem PC einen Trojaner durch den es Hackern theoretisch möglich ist, persönliche Daten auszulesen. Besonders gefährdet sind unerfahrene Internetsurfer, da die Betrüger argumentieren, die E-Mail sei wirklich von eBay versandt worden.
Ihre eBay-Kontonummer (E260883905016-EUR) in dieser Mitteilung, die Sie auch Ihrem Ebay Akkaunt entnehmen können, ist ein Hinweis darauf, dass die Nachricht tatsächlich von eBay stammt.
Grundsätzlich gilt, E-Mail-Anhänge immer genauestens zu prüfen und auf die letzte Endung zu achten. Die Endung .pdf.exe verrät, dass nicht ein PDF-Dokument, sondern eine ausführbare Datei im Anhang lauert. Derartige Programme werden von renommierten Unternehmen niemals unaufgefordert versendet und sollten beim Empfänger sofort Skepsis auslösen.