Der Mobilfunk-Netzbetreiber
T-Mobile bietet seinen Kunden ab März ein gemeinsam mit dem Partner HTC neu entwickeltes Telekommunikationsgerät an, das in erster Linie Geschäftskunden ansprechen soll. Der so genannte Ameo soll eine Weiterentwicklung herkömmlicher PDAs sein und eine Alternative zu klassischen Mini-Laptops darstellen.
Mit QWERTZ-Tastatur
T-Mobile selbst spricht von einer neuen Gerätekategorie, die durch den Ameo am Hardwaremarkt platziert wird. So soll der Telekommunikationsprofi moderne Computerfunktionen, mobile Breitband-Übertragungstechniken und Telefon-Funktionen in einem Endgerät vereinen. Dabei ist eine Nutzung sowohl mit als auch ohne die vollständige QWERTZ-Tastatur möglich. Sie soll mit Hilfe von Magneten ansteckbar sein. Dann erfolgt die Navigation über den Touchscreen mit Hilfe eines speziellen Stiftes.
Volle Auswahl haben Nutzer bei der Auswahl der Übertragungstechnik. Der Ameo funkt sowohl in UMTS- als auch in GSM-Netzen. Ebenso werden die Datenbeschleunigungstechnologien HSDPA und EDGE unterstützt. Wer sich auch gern mal an Hotspots in das Internet einwählt, kann auf eine WLAN-Schnittstelle bauen. Freunde von E-Mail-Push-Lösungen, die eingehende E-Mails direkt auf das Display zaubern, können sowohl Blackberry als auch die Microsoft E-Mail Push-Lösung nutzen.
Acht Gigabyte große Festplatte
Als Herzstück dient ein Intel Bulverde Prozessor mit einer Taktrate von 624 Megahertz auf Basis von Windows Mobile 5.0. Ebenfalls integriert sind diverse Office Mobile-Anwendungen und eine acht Gigabyte große Festplatte. Um den kleinen Taschencomputer auch als Navigationslösung nutzen zu können, wurde ein GPS-Empfänger integriert. Für Unterhaltung sollen ein MP3-Player samt Stereo-Lautsprechern und eine 3-Megapixel-Autofocus-Kamera mit Fotoleuchte sorgen.
Voraussichtlich ab März ist der Ameo exklusiv bei T-Mobile erhältlich. In Verbindung mit einem monatlich 19 Euro teuren Relax 100-Vertrag kostet das Luxus-Endgerät nach T-Mobile-Angaben stolze 499,95 Euro.
Hayo Lücke