Montag, 29.01.2007 15:11

Zen Vision W im Test: Breitbild für unterwegs

aus dem Bereich Computer
Kino für die Hosentasche: Mit seinem 16:9-Breitbildschirm soll der Zen Vision W aus dem Hause Creative der perfekte Video- und MP3-Player sein. Im Prinzip gleicht das neue Gerät seinem Vorgängermodell Zen Vision fast gänzlich, kann aber mit einem breiteren Display zusätzlich punkten. Die Redaktion hat den neuen mobilen Begleiter von Creative einmal genauer unter die Lupe genommen.

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Alles mit dabei

Der erste Eindruck vom Zen Vision W ist gut. Alle nötigen Zubehörteile sind im Lieferumfang enthalten, der Käufer findet alles übersichtlich in einem Karton: Dort liegen nicht nur der Zen Vision W, sondern auch Kopfhörer, Netzteil, USB- und A/V-Kabel, Tasche, Installations-CD sowie eine Kurzanleitung bei. Für den Betrieb bleiben somit zunächst kaum Wünsche offen.

Ist der Zen Vision W erst einmal aus seiner Verpackung befreit, liegt der Player gut in der Hand und macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Das Gehäuse ist aus kratzfestem Magnesium und auch das Display scheint solide. Ein Leichtgewicht sowie "klein" ist der Zen Vision W mit seinen 276 Gramm und seinen 134 x 75 x 22 Millimeter Abmessungen aber nicht. Trotzdem ist das Gerät handlich und das großzügige 16:9-Widescreen LC-Display mit 4,3 Zoll (10,9 cm) Bilddiagonale, 262.144 Farben und einer Auflösung von 480 x 272 ermöglicht auch unterwegs ein Kinovergnügen.

Großes Display, viele Anschlüsse

zen-vision_w_sideklein.jpg Zum Aufbau: Die Vorderseite des Zen Vision W wird nahezu komplett vom Display in Beschlag genommen. An der rechten Vorderseite befinden sich zudem Knöpfe und ein Kippschalter, mit denen der Nutzer unter anderem durch die Menüs navigieren und Musiktitel abspielen kann. Seitlich sitzt rechts der Kopfhöreranschluss, unterhalb des Kopfhörereingangs lässt sich außerdem ein Gummiverschluss entfernen unter dem sich der Anschluss für das Netzteil und der A/V-Ausgang verbergen.

An der oberen, schmalen Seite findet der Nutzer zwei Tasten zur Lautstärkeregelung und eine Tastensperre. Links befindet sich ein CompactFlash-Slot, über den sich etwa Fotos direkt aus einer Digitalkamera importieren lassen. Im Vergleich sind CompactFlash-Speicherkarten zwar größer, als beispielsweise SD-Speicherkarten, dafür lässt sich am Player so auch ein IBM-Microdrive-Festplatte anschließen. Wer auf andere Speicherkarten setzt, kann diese über einen Adapter für den CF-Steckplatz mit dem Multimedia-Player verbinden. Ein solcher Adapter ist auch als Zubehörteil für knapp 35 Euro bei Creative bestellbar. Auf der unteren, schmalen Seite befinden sich die Anschlüsse für den Anschluss an einen USB 2.0-Schnittstelle oder die optional erhältliche Docking-Station.
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