Weblogs sind ein nettes Hobby. Manche Blogger allerdings können von den Werbeeinnahmen durchaus leben, wie eine Erhebung des Bloggers Robert Basic belegt. Der hat die Daten von 47 Weblogs ausgewertet und das durchschnittliche Einkommen der Betreiber aus ihrem Blog ermittelt. Das nicht unbedingt repräsentative Resultat: Blogs sind kein Füllhorn, aber oft ein nettes Taschengeld.
213 Dollar im Monat
213 US-Dollar, so Basic, ist der durchschnittliche Verdienst eines Bloggers aus seinem Blog. Das ist immerhin ein iPod nano im Monat, also Grund, sich zu freuen. Robert Basic hatte die Blogger-Gemeinde Anfang Januar um ihre Daten bezüglich ihrer Einnahmen gebeten. 47 Blogbetreiber haben daraufhin ihren Verdienst und ihre Leserzahlen übermittelt.
Die teilnehmenden Blogs waren im Durchschnitt 16 Monate alt und konnten 38.000 Page Impressions pro Monat aufweisen. Mit Hilfe der eingeblendeten Werbung, meist in Form von Googles Werbedienst
Adsense konnten die Blogger damit durchschnittlich 213 US-Dollar im Monat erwirtschaften.
Fachblogs ganz oben
Besonders effizient arbeiten dabei die so genannten "Fachblogs", Weblogs also, die sich mit einem speziellen Thema beschäftigen. Anders als die "persönlichen Weblogs", die klassischen Online-Tagebücher, bieten diese Blogs meist brauchbare Informationen zu einem bestimmten Thema. Diese erwirtschaften laut Robert Basic besonders hohe Einkommen bis zu 2700 US-Dollar.
Ein besonders hochverdienstiges Blog wurde von Basic jedoch aus der Erhebung herausgenommen: Ein Erotik-Blog, das einen besonders dicken Sponsoring-Vertrag von einem Erotik-Anbieter an Land gezogen hat. Damit verdienen sich die Betreiber eine goldene Nase: Rund 9100 US-Dollar kommen bei diesem Weblog monatlich zusammen. Um die anderen Werte nicht zu verzerren, hat Basic diesen Ausreißer herausgerechnet und liefert deshalb doppelte Werte. Denn mit dem Gewinner-Sexblog stiege das durchschnittliche monatliche Einkommen der Blogger auf über 400 Dollar.