Neue 3D-Effekte und Geländedaten für gebirgige Gegenden zeichnen die jüngste Version von Google Earth aus. Seit vergangener Woche steht Google Earth 4.0 im Internet zum
Download bereit. Die neuen Effekte sollen für eine noch realistischere und plastischere Darstellung sorgen.
Viele neue Funktionen
3D-Gebäude werden mit Texturen unterstützt: "Ziegelwände sehen wie echte Ziegelwände aus, Glas sieht wie echtes Glas aus", verkünden die Entwickler. Die Nutzer der neuen Version können künftig außerdem ihre Reisefotos oder von Ihrem GPS-Gerät hochgeladene Wanderwege betrachten sowie Overlays anhand ihrer eigenen Bilder oder geografischer Daten erstellen. Die Daten können mit Zeitstempeln versehen und Animationen erstellt werden, die eine zeitabhängige Veränderungen auf der Erde zeigen.
Änderungen gibt es auch bei der Navigation. Der Navigationskompass befindet sich künftig in der oberen rechten Ecke des Bildschirms. Die Tools zum Messen, Drucken, Zeichnen und für E-Mail sind oben in der neuen Symbolleiste zusammengefasst. Das soll die Steuerung des Programms erleichtern und mehr Platz auf dem Bildschirm schaffen.

Google Earth ist ein so genanntes
Virtual Globe Tool, das Satelliten- oder Luftbilder aus allen Gegenden der Welt liefert – oft so scharf und detailliert, dass einzelne Menschen erkennbar sind. Das Programm zählt zu den populärsten Angeboten des Internet-Giganten Google. Dieser will Google Earth künftig auch stärker auf mobilen Geräten einsetzen. Vor wenigen Tagen erst kündigte Apple an, den "kleinen Bruder" des Programms "Google Maps" standardmäßig auf dem kürzlich vorgestellten iPhone einzusetzen.
Denise Bergfeld