Sie sind ein Graus für jeden Internet-Surfer: unerwünschte Werbenachrichten, so genannte Spam-Mails, im E-Mail-Posteingang. Täglich werden unzählige Spam-Nachrichten versendet. So viele, dass der Großteil des weltweiten E-Mail-Verkehrs inzwischen als Spam klassifiziert wird. Viele Internetnutzer und Freemail-Betreiber versuchen, mit Spam-Filtern gegen die Flut an unerwünschten Nachrichten vorzugehen. Die Sicherheitsexperten von F-Secure warnen jetzt vor einer neuen Last durch so genannten Image-Spam.
Spam-Filter sind überfordert
Image-Spam sind E-Mails, deren unerwünschter Inhalt in einer Bilddatei steckt. Herkömmliche Spam-Filter sind häufig nicht in der Lage diese Nachrichten zu analysieren und leiten sie an den Empfänger weiter statt sie zu blockieren. Image-Spam-Nachrichten setzen Mittel ein, die automatisch minimale Variationen am Bild vornehmen, was ein Ausfiltern der Signaturen bei der nächsten Werbeflutwelle kaum möglich macht.
Innerhalb des letzten halben Jahres ist der Anteil von Image-Spam auf 35 Prozent aller Junk-Mails angestiegen. Und damit nicht genug: 70 Prozent aller per E-Mail versendeten großformatigen Dateien sind inzwischen Image-Spam, heißt es bei F-Secure.
Nicht anklicken!
Jenseits der Technik sieht Mikko Hyppönen, Chief Research Officer bei F-Secure, den größten Bedarf jedoch darin, die Menschen selbst auf das Problem aufmerksam zu machen: "Wir werden Spam nie loswerden, wenn die Computernutzer nicht aufhören, die Produkte, die in diesen Nachrichten beworben werden, zu kaufen. Denn augenscheinlich funktioniert das Arbeitsprinzip der Spammer, sonst würden wir deren Nachrichten nicht so häufig bekommen."
Die wichtigsten Tipps, um dem E-Mail-Spam Herr zu werden, hat onlinekosten.de in einem umfangreichen
Ratgeber für Sie zusammengefasst.