Wie angekündigt hat Microsoft am heutigen Abend Details zum ersten Patchday des Jahres bekannt gegeben. Statt der ursprünglich
acht Updates wurden wie am
Samstag bereits bekannt wurde nur vier Software-Flicken veröffentlicht.
Drei der vier mit den Updates zu flickenden Sicherheitslücken werden von Microsoft als kritisch eingestuft. Das entspricht der höchsten Warnstufe im Hause des größten Software-Konzerns der Welt. Gefixt werden unter anderem Schwachstellen im Tabellenkalkulationsprogramm Excel und im E-Mail-Programm Outlook. Als wichtig stuft Microsoft darüber hinaus eine Lücke in der brasilianischen und portugiesischen Grammatik-Überprüfung ein.
Werden die Updates nicht übertragen, laufen PC-Nutzer im Extremfall Gefahr, dass durch einen externen Angriff beliebiger Code auf dem Rechner ausgeführt wird. Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, dass Viren, Würmer oder Trojanische Pferde auf dem Rechner installiert werden. Ein schnellstmögliches Update ist daher dringend zu empfehlen.
Download möglich
Die Updates sind in Kürze über die
Microsoft-Update-Seite erhältlich, werden im Laufe der nächsten Stunden aber auch über die Live-Update-Funktion auf Windows-Rechner übertragen. Allerdings nur dann, wenn diese Funktion auf den Windows-Rechnern auch aktiviert ist.
Hayo Lücke