Montag, 08.01.2007 09:06

Nokia N76: Klapphandy als Blickfang

aus dem Bereich Mobilfunk
Der finnische Handyhersteller Nokia hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas mehrere neue Produkte vorgestellt. Eines der Highlights ist ein neues UMTS-Handy der N-Serie, das N76.

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Schwer, aber flach

Das Klapphandy, das im Laufe der kommenden Wochen entweder in Schwarz oder auffälligerem Rot erhältlich sein soll, basiert auf der Symbian Series60-Plattform und wiegt bei Abmessungen von 107 mal 52 mal 14 Millimetern immerhin 115 Gramm. Damit ist es zwar vergleichsweise schwer, aber auch sehr flach.

An technischen Extras hat es – wie es sich für ein UMTS-Handy gehört – einiges zu bieten. So ist zum Beispiel eine 2-Megapixel-Kamera mit 20-fachem Digitalzoom integriert. Ein LED-Blitzlicht soll auch Fotos bei weniger optimalen Lichtverhältnissen ermöglichen. Wer auf Videotelefonie setzen möchte, hat die Möglichkeit, eine zweite VGA-Kamera zu nutzen, die auf der Innenseite oberhalb des Displays zu finden ist.

nokia n76 Zwei Displays

Apropos Display: davon besitzt das N76 zwei Stück. Auf der Außenseite informiert ein 1,36 Zoll kleines TFT-Display bei einer Auflösung von 160 mal 128 Pixeln mit bis zu 262.144 Farben über eingehende Anrufe und Nachrichten. Durch das Menü wird über das 2,4 Zoll große TFT-Display auf der Innenseite navigiert. Bei einer Auflösung von 240 mal 320 Pixeln ist hier die Darstellung von bis zu 16 Millionen Farben möglich.

Abgerundet werden die Extra-Funktionen durch Push-To-Talk, E-Mail-Client, Internet-Browser und Bluetooth. Für musikalische Unterhaltung sorgt neben einem MP3-Player auch ein Radio. Damit Nutzer beim Speicher (26 Megabyte intern) nicht zu schnell an ihre Grenzen stoßen, liegt in Europa eine Speicherkarte mit einer Speicherkapazität von 256 Megabyte bei. Maximal lässt sich der Speicher über den Speicherkartenschacht auf zwei Gigabyte erweitern.

Nicht preiswert

All diese Extras lässt sich Nokia gut bezahlen. Für satte 465 Euro wird das N76 nach derzeitigem Stand im Laufe des ersten Quartals auch in Deutschland erhältlich sein. Abseits von UMTS-Netzen funkt es dank Quadband-Funktionalität in nahezu allen GSM-Netzen der Welt. Die Standbyzeit liegt bei bis zu 8,5 Tagen, die reine Sprechzeit bei nicht einmal drei Stunden.
Hayo Lücke
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