Seagate will bis zum Jahr 2010 Festplatten mit bis zu 300 Terabit (37,5 Terabyte) Speichervolumen auf den Markt bringen. Mit dieser Zukunftsvision legt der Festplatten-Hersteller gegenüber seinem Konkurrenten Fujitsu noch einen drauf. Dieser hatte im Dezember 2006 die Entwicklung einer 7-Terabyte-Festplatte
bekannt gegeben, bis zu deren Markteinführung wahrscheinlich aber noch einige Jahre vergehen werden.
Einsatz von Wärmestrahlen
Nach Angaben von Seagate könnten Filme und Spiele in Zukunft jeweils Hunderte von Gigabyte Speicher verschlingen. Deshalb arbeite man mit Hochdruck an Möglichkeiten, um mehr Daten auf konventionellen Festplatten speichern zu können. Dabei setzt der Festplatten-Riese auf seine neue Technik "Heat assisted Magnetic Recording" (HAMR). Die Technik basiert auf dem Einsatz von Wärmestrahlen, durch die Daten deutlich kompakter angeordnet werden können sollen, als das bisher der Fall war.
Angeblich ist es den Ingenieuren bei Laborversuchen bereits gelungen bis zu 421 Gigabit auf einem Quadratzoll zu speichern. Ob bis 2010 aber tatsächlich 37,5 Terabyte auf einen Datenträger passen werden, bleibt vorerst noch offen.
Filip Vojtech