Als einer der ersten deutschen Mobilfunkprovider hat Drillisch für seine Marken Victorvox und Drillisch-Alphatel neue Tarife für Vertragskunden angekündigt. Insgesamt drei neue Fair-Tarife sollen die bisher vermarkteten Fair-Angebote ablösen. Dabei wird es jeweils ein Angebot für Wenig-, Normal- und Vieltelefonierer geben. Alle drei Tarife können wahlweise im Netz von T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder o2 geschaltet werden.
Weniger Mindestumsatz
Ab dem 1. Januar stehen die Tarife
Fair S,
Fair M und
Fair L zur Wahl. Wie bei den alten Fair-Tarifen wird keine Grundgebühr fällig, dafür aber ein monatlicher Mindestumsatz erwartet. Der sinkt im Vergleich zu den alten Tarifen aber deutlich ab. Im Fair-S-Tarif werden nur noch 5 Euro monatlich erwartet, bei Fair M sind es 15 Euro, bei Fair L 30 Euro. Bisher wurden 15, 30 und 50 Euro berechnet.
Schlechtere Taktung
Wie so oft ziehen preiswertere Konditionen aber auch Nachteile mit sich. So wurde zum Beispiel der Abrechnungstakt vom ohnehin schon kundenunfreundlichen 60/30-Takt auf 60/60-Taktung umgestellt. Das heißt, jede Gesprächsminute wird voll berechnet. Auch auf die Teilung zwischen teurerer Haupt- und günstigerer Nebenzeit wird künftig verzichtet. Rund um die Uhr gilt je nach gewähltem Tarif ein Minutenpreis in Höhe von 30, 25 oder 20 Cent - sowohl in das deutsche Festnetz als auch zu allen nationalen Mobilfunkanschlüssen. Eine SMS kostet grundsätzlich 20 Cent.
Die Vertragslaufzeit liegt immer bei zwei Jahren, für den Anschluss werden einmalig 24,95 Euro fällig. Bestellungen sind ab dem 1. Januar möglich. Auf Wunsch auch in Kombination mit der so genannten "Young Card Option". Dann wird die Karte ab einem monatlichen Nettobetrag in Höhe von 50 Euro vorübergehend gesperrt. Verbindungen zu teuren 0900-Nummern sind nicht möglich.
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