Freitag, 22.12.2006 10:48

Test: Altes Telefon – neue Kommunikation mit D-Link

aus den Bereichen Breitband, VoIP
Die Nutzungsmöglichkeiten für VoIP sind vielfältig: Softphones eignen sich für den schnellen Einstieg. Aufwändige Geräte, wie das Fritz!Fon 7150 von AVM bringen alles mit, was für einen bequemen VoIP-Einsatz zu Hause benötigt wird. Wer allerdings die Internet-Telefonie in sein bestehendes häusliches Netzwerk integrieren will, ohne viel an Hardware oder Verkabelung ändern zu müssen, ist mit einem Adapter gut bedient. Die Geräte verbinden vorhandene Analog- oder ISDN-Telefone mit dem Internet und machen so die guten, alten Festnetz-Geräte VoIP-tauglich. Wir haben zwei Adapter der Firma D-Link getestet.

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Altes Telefon fit für VoIP

Zwar gibt es auch verschiedene Adapter, um ISDN-Telefone anzuschließen. Im Endkunden-Markt weitaus häufiger in Gebrauch sind jedoch die Versionen für analoge Geräte. Um solche handelt es sich auch bei den beiden D-Link Modellen: Sie bieten beide Anschluss-Möglichkeiten für je ein analoges Telefon. Während jedoch der DPH-50U das Gerät mit dem PC und dem darauf installierten Skype-Service verbindet, ist der DVG-2001S für alle VoIP-Angebote mit SIP geeignet und benötigt für den Betrieb keinen eingeschalteten Computer.

Der 105x90x30 Millimeter kleine und 120 Gramm leichte DPH-50U setzt einen Windows-Rechner mit dem Betriebssystem 2000 oder XP voraus. Er wird per USB 1.1 am Rechner installiert und auf diesem Weg auch mit Strom versorgt. Zusätzlich bietet er einen Port für die Festnetz-Telefonleitung, um auch weiterhin Gespräche über das klassische Festnetz führen zu können. Beim 90x82,5x32 Millimeter kleinen und 123 Gramm leichten DVG-2001S stehen hingegen nur Ports für Telefon und LAN zur Verfügung.

Skype-Adapter einfach installiert

D-Link DPH-50U
D-Link DPH-50U
Die Installation des DPH-50U ist einfach: Die CD mit dem aktuellen Treiber eingelegt, startet der Installations-Assistent und geht Schritt für Schritt die erforderlichen Punkte durch. Wer nicht genau weiß, wie die Einstellungen vorzunehmen sind, dem hilft der Einrichtungs-Leitfaden auf der Treiber-CD weiter. Anschließend wird die Skype-Software gestartet und erkennt die neue Hardware. Das funktioniert auch mit der aktuellsten Skype-Version 3.0. Wird der Adapter dann, wie vom Eingabefenster gefordert, für den Zugriff auf die Telefonie-Software freigegeben, kann das per mitgeliefertem Telefonkabel angeschlossene Telefon für VoIP genutzt werden und steht auch weiterhin für Festnetz-Gespräche bereit. Drei LEDs am Adapter zeigen die Stromversorgung sowie die Bereitschaft von Telefon und VoIP an.
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