Ab kommendem Freitag bietet
Opera Software in Zusammenarbeit mit Nintendo den hauseigenen Browser auch für die Wii-Konsole an. Dann ist es möglich, am heimischen Fernsehgerät per Wii-Remote im Netz der Netze zu surfen. Auch Flash-Inhalte werden wiedergegeben.
Opera für Wii
Anfangs ist es allen Wii-Zockern mit Breitbandverbindung kostenfrei möglich, sich den Opera-Browser auf die Konsole zu laden und so den "Internet Channel" freizuschalten. Die Trial-Version gilt bis Ende Juni 2007, bereits Ende März erscheint die finale Version. Wer Opera nach Juni weiterhin nutzen möchte, muss einmalig 500 Wii-Points zahlen - dies entspricht einem Kaufpreis von fünf Euro. Wie sich die Benutzung des Wii-Opera darstellt, zeigt Nintendo in einem
Video.
Neben dem "Internet Channel" bietet Nintendo noch zahlreiche andere Kanäle. Bereits verfügbar sind beispielsweise der Wetterkanal und der Wii-Shop. In Letztgenanntem können unter anderem Spiele-Klassiker für die integrierte Virtuelle Konsole gekauft werden - so kommen auch Wii-Gamer auf Wunsch in den Genuss alter NES-, SuperNintendo-, N64- und sogar Sega MegaDrive-Spiele. Geplant ist auch die Integration eines Nachrichtenkanals, der über das aktuelle Weltgeschehen informieren soll.
Erfolgsgeschichte Wii
Die rund 250 Euro teure Konsole aus dem Hause Nintendo ist eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke dieses Jahres. Die Japaner konnten in Europa seit dem Start am achten Dezember in den ersten beiden Tagen allein 325.000 Wii-Konsolen unters Volk bringen. Die Ladenbestände waren rasch vergriffen. Ende der letzten Woche erreichte dann eine neue Ladung den europäischen Markt, sodass munter weiterverkauft werden konnte. Keine andere Konsole verkaufte sich zum Start so gut, wie Nintendos neuester Wurf.
Michael Müller