Preiswerte Navigationssysteme auf mobilen Endgeräten liegen im Trend. Dabei werden die für die Navigation notwendigen Karten entweder im Speicher das Endgerätes abgelegt oder über eine
GPRS- beziehungsweise
UMTS-Verbindung auf das Display geladen. Auch
Vodafone möchte künftig noch mehr von der mobilen Navigation profitieren und liefert die Blackberry-Modelle
8700 und
8707 ab sofort mit vorinstalliertem Vodafone Navigator aus.
Immer aktuell
Nach Vodafone-Angaben kann der hauseigene Navigator sowohl im Auto als auch auf dem Fahrrad oder bei einem Spaziergang genutzt werden. Neben visueller Zielführung über das Display wird der Weg auf Wunsch auch per Sprachausgabe geleitet. Staus, Straßensperrungen und Baustellen werden nach Möglichkeit direkt umfahren. Möglich wird das durch eine so genannte Offboard-Lösung. Das benötigte Kartenmaterial ist nicht im lokalen Datenspeicher abgelegt, sondern wird von einem zentralen Server – laufend aktualisiert – auf das Display geladen.
Die Nutzung ist zwar praktisch, aber auch nicht günstig. Für ein Jahr werden 99,90 Euro zuzüglich des übertragenen Datenvolumens fällig. Für die Erstausstattung stellt Vodafone ein Komplettpaket bereit, bei dem im Preis von 229 Euro ein GPS-Empfänger, eine Kfz-Halterung sowie ein Jahr Nutzung des Vodafone Navigator enthalten sind.
Im Rahmen eines Einführungsangebots können Vodafone-Kunden den neuen Navigator eine Woche kostenlos testen. Es fallen dabei lediglich die Kosten für den Datenverkehr im Rahmen der allgemeinen BlackBerry-Nutzung an. Wer den Vodafone Navigator bis zum 31. Dezember dieses Jahres erstmals nutzt, kann sich sogar über eine kostenlose Testphase von vier Wochen freuen.
Europaweit nutzbar
Künftig will der Düsseldorfer Mobilfunkkonzern seine Navigationslösung für alle auf Windows oder Symbian basierenden Endgeräte anbieten. Nutzbar ist das Angebot in allen Staaten Europas, allerdings sollten immer die vergleichsweise hohen Roaming-Kosten beachtet werden.
Hayo Lücke