Dienstag, 26.12.2006 12:01

Apple Macbook Pro Core 2 Duo im Test

aus dem Bereich Computer
Der Einstieg in die Apple-Welt ist mit dem Macbook Pro sehr einfach: Nach dem die Sprachauswahl und die Registrierung durchgeführt sind, muss lediglich noch ein Benutzer angelegt werden. Alle mitgelieferten Programme sind bereits installiert wie Mail, Safari und die beliebte iLife-Suite. Wer bereits einen Mac hat, der kann per Migrationsassistent über Firewire alle Daten und Einstellungen auf das neue Macbook Pro portieren.

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Geschwindigkeit

Die Leistungsreserven des Core 2 Duo-Prozessors lassen keine Wünsche offen. Das Macbook Pro läuft zuverlässig und stabil, ohne dabei geräuschtechnisch aufzufallen. Lediglich das optische Laufwerk fabriziert deutlich hörbare Geräusche. Der Doppelkern-Prozessor arbeitet energiesparend und produziert vergleichsweise wenig Abwärme. Allerdings stellen sich im Betrieb hin und wieder kürzere Wartezeiten ein. Die Aktivitätsanzeige von Mac OS X entlarvt die letztlich doch knappe RAM-Ausstattung als Bremse. Wer mit vielen Programmen gleichzeitig arbeitet oder mit Speicherfressern wie Photoshop hantiert, sollte auf jeden Fall über die Anschaffung eines weiteren Gigabytes nachdenken.

Schwächen im Display,nützliche Details

Fotoarchiv - 6808.jpg Im Betrieb fällt sofort auf, dass das mit 1.440 x 900 Pixeln hochauflösende Display gut ausgeleuchtet ist und ein scharfes Bild bietet. Auch der Kontrast ist beim matten Display akzeptabel. Allerdings gibt es einen leichten Helligkeitsabfall von links nach rechts sowie winzige dunkle Stellen an den Bildschirm-Ecken. Dennoch: Das Display liegt qualitativ im oberen Drittel der Notebook-Displays und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Interessant sind zahlreiche intelligente Details. So ist eine iSight-Webcam für den gepflegten Video-Chat im Bildschirm integriert. Dank des Gag-Tools Photo-Booth, das Gesichter verzerrt, wird das Macbook Pro zum absoluten Party-Gag.

Unter der Boxen-Abdeckung finden sich neben dem Mikrofon auch Lichtsensoren, die dafür sorgen, dass die normalgroße Tastatur in der Dunkelheit von alleine zu leuchten beginnt. Praktisch ist auch der Netzteil-Anschluss: Statt eines Steckers gibt es den so genannten Mag-Safe-Anschluss, der Kabelstolper-Stürze effizient verhindert und sich ausklinkt, ohne dass das Notebook vom Tisch gerissen wird.
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