Mit dem
VoIP-Angebot
Voipstation fand sich in unserer Anbieter-Übersicht ein Ausnahme-Angebot: Ursprünglich wurde der Service von
Hobby-VoIPern ins Leben gerufen. Als Interessengemeinschaft "Modern-Phoning" verfolgte das Projekt keine kommerziellen Interessen. Ziel war die Erforschung und Entwicklung neuer Vermittlungstechniken für die moderne Telefonie. Jetzt wird das Projekt von der PepPhone GmbH übernommen.
Preise etwas erhöht
Voipstation wird also in den Stand eines professionellen VoIP-Services gehoben – mit einigen Änderungen: Während Telefonate ins deutsche Festnetz ursprünglich 0,89 Cent pro Minute kosteten, werden jetzt 0,99 Cent pro Minute fällig. Auch Gespräche in die inländischen Mobilfunknetze werden ab sofort teurer. Hier werden nun 13,50 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Vorher kosteten Verbindungen zu
o2 zwölf Cent pro Minute und 12,50 Cent pro Minute in alle übrigen Handy-Netze. Damit zahlen Bestandskunden von Voipstation zwar etwas mehr als vorher, dennoch liegen die Minutenpreise unter denen von PepPhone direkt. Die Gesprächstaktung bleibt bei Voipstation sekundengenau.
Bestellung weiter möglich
Grund für die Übernahme sei laut PepPhone der enorm gewachsene Verwaltungs- und Kostenaufwand gewesen, um den Betrieb des Dienstes für mittlerweile rund 1.200 Nutzer fortsetzen zu können. Der Andrang sei so groß gewesen, dass der Dienst durch ein rein privates, nichtkommerzielles Engagement nicht mehr zu verwirklichen gewesen sei. Aufgrund der früher bereits hervorragenden Kooperation sei daher die Wahl auf PepPhone gefallen, um das Projekt weiterzuführen. Auch weiterhin können Neukunden das Angebot von Voipstation bestellen. Wer mit dem Wechsel zu PepPhone nicht einverstanden ist, kann den Vertrag fristlos kündigen. Die Website von Voipstation ist bereits aktualisiert, die neuen Preise gelten ab sofort.
Aleksandra Leon