Freitag, 15.12.2006 10:44

Nintendo ruft 3,2 Millionen "Wii"-Schlaufen zurück

aus dem Bereich Computer
Kaputte Fernseher, Glasscheiben, Wohnzimmerwände und sogar blaue Augen. Das ist die Bilanz nach den ersten Wochen mit der neuen Nintendo-Spielkonsole "Wii". Kurz nach dem Verkaufsstart flogen die ersten bewegungsempfindlichen Controller bei zu heftigem Spiel durch die Wohnzimmer und tauchten im Internet die ersten Berichte über gerissene Halteriemen auf.

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Große Rückrufaktion

Nachdem Nintendo in der vergangenen Woche alle Nutzer der neuen Konsole vor zu gestenreichem Spielen gewarnt hatte, zieht das Unternehmen nun die Konsequenz und ruft 3,2 Millionen Handschlaufen von Controllern zurück. Nintendo ersetzt die Handschlaufen durch reißfestere Versionen. Bei "Wii"-Konsolen, die seit Anfang Dezember an die Händler verschickt wurden, seien laut Hersteller bereits die neuen Schlaufen beigelegt.

Wer eine "Wii"-Konsole besitzt, deren Controller noch mit dem alten Halteriemen bestückt ist, kann im Internet ein Formular ausfüllen, dies gilt derzeit aber nur für die USA und Kanada. Nintendo beginnt nach eigenen Angaben um den 21. Dezember, die neuen Schlaufen zu verschicken. Der Kunde erhalte eine E-Mail, wenn die Ware versendet wurde, fünf bis neun Tage dauere es dann, bis die neuen Halteriemen beim Kunden eintreffen. Kunden aus Deutschland sollen auch in Kürze die Möglichkeit bekommen, ihre "Wii"-Schlaufen austauschen zu können, wie Nintendo auf den eigenen Internetseiten bekannt gibt.

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Bei der "Wii"-Spielkonsole ist Körpereinsatz gefordert: "Wii" wird mit einer drahtlosen Fernbedienung mit Bewegungssensoren gesteuert, die den Spieler von der Couch holt. Der weiße Controller ähnelt einer Fernbedienung und lässt sich bei Spielen beispielsweise als Tennisschläger oder als Schwert einsetzen. Gespielt wird im Stehen und der Spieler steuert das Spiel auf völlig neue Art durch seine Körperbewegungen. Die Fernbedienung registriert durch kleine eingebaute Sensoren jede Bewegung genau und überträgt sie an die Spielkonsole.

Hier geht es zum ausführlichen Test der "Wii"-Konsole.
Denise Bergfeld
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