Der erste Bieter im Rennen um die WiMAX-Frequenzen ist raus. Am heutigen Mittwochmorgen schied der Regionalanbieter EWE Tel aus Oldenburg bei der WiMAX-Versteigerung in Mainz aus. Nun sind noch fünf Unternehmen mit dabei, drei deutsche und zwei ausländische: Clearwire Europe, Deutsche Breitbanddienste (DBD), Inquam Broadband, MGM Productions und Televersa Online.
Aus dem Rennen
EWE Tel hatte sich in den vergangenen Versteigerungsrunden auf Frequenzen in einzelnen Regionen beworben. Offenbar hat das Unternehmen in der siebten Runde keine Gebote mehr abgegeben und ist damit aus dem Rennen. Versteigert werden jeweils vier Frequenzpakete in 28 Regionen. Die Frequenzpakete "A" und "B" können in allen Regionen uneingeschränkt eingesetzt werden, bei den Paketen "C" und "D" stehen die Frequenzen nicht vollständig in allen Regionen zur Verfügung.
Aktuelle Ergebnisse
Beim Paket "A" ist derzeit Clearwire Europe der Höchstbieter in allen Regionen, bei Paket "B" hat sich Inquam Broadband an die Spitze gesetzt. Das Unternehmen hatte es anfangs auch auf das Paket "A" abgesehen, wurde aber von Clearwire Europe überboten. Die DBD will offensichtlich das Paket "C" in 27 von 28 Regionen ersteigern. Nur in einer Region bietet das Unternehmen auf Frequenzen aus dem Paket "D". Ansonsten taucht in diesem Paket derzeit nur Televersa Online, Regionalanbieter aus Bayern, auf.
Der aktuell in der
zehnten Runde gebotene Gesamtbetrag liegt bei 52,6 Millionen Euro und damit immer noch weit unter den anvisierten 60 Millionen. Die Versteigerung kann im Internet auf einer
eigenen Internetseite der Bundesnetzagentur verfolgt werden.
Denise Bergfeld