Montag, 11.12.2006 13:31

Test: Nintendos "Wii"-Konsole macht Spaß

aus dem Bereich Computer
Die neue Spielkonsole wird standardmäßig mit ein- oder zweischichtigen optischen Medien gefüttert, kann aber auch mit den acht Zentimetern deutlich kleineren Speichermedien der GameCube schlucken.

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Wii ist abwärtskompatibel

Öffnet der Nutzer eine Blende an der Seite der "Wii", dann kommen vier Anschlüsse für den Controller der GameCube sowie zwei Steckplätze für GameCube Memory Cards zum Vorschein. Wer bereits einen GameCube besitzt, kann also nicht nur die Spiele, sondern auch die Hardware weiter nutzen. Darüber hinaus ist die neue "Wii" aber auch zu den beliebtesten Nintendo-Titeln der letzten 20 Jahre kompatibel.

Über die "Virtuelle Konsole", eine Art Online-Shop können Anwendern Spiele für Nintendo 64, Super Nintendo Entertainment Systeme (SNES) oder Nintendo Entertainment Systeme (NES) herunterladen. Selbst Spiele für Segas Mega Drive und die TurboGrafx Konsole von NEC und Hudson können gespielt werden.

Einfach anschließen

Die Inbetriebnahme der neuen Spielkonsole ist denkbar einfach. Nachdem die kleine Konsole mit dem dazugehörigen Ständer einen Platz in der Nähe des Fernseher gefunden hat, wird das mitgelieferte AV-Kabel an den Multi-Output-Anschluss für Compontent, Composite und S-Video angeschlossen. Danach wird die Sensor-Leiste angeschlossen und wahlweise über oder unter dem Fernseher positioniert. Nachdem die Batterie in die Fernbedienung eingelegt ist und die "Wii" mit Strom versorgt wird, erfolgt die Erstinstallation, bei der hauptsächlich die Sprache für das Menü abgefragt wird. Im Anschluss daran ist die Spielkonsole einsatzbereit und bei Bedarf können bis zu vier Fernbedienungen angeschlossen werden. Somit können also bis zu vier Spieler gleichzeitig an einer "Wii"-Konsole spielen.

Fazit

Die neue Spielekonsole von Nintendo ist zwar nicht so leistungsfähig wie die Xbox360 oder die Playstation 3, durch ihr neues Spiel- und Steuerungskonzept hat sie das Potenzial, zu einem Kassenschlager zu werden. Der Redaktion hat es Spaß gemacht, mit der "Wii" zu spielen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro für die Konsole inklusive einer Wiimote samt Nunchuck-Stick und den Sportspielen. Ein zweiter Controller kostet rund 50 Euro extra.


Konsole: Wii
Hersteller: Nintendo
URL: www.nintendo.de
Preis: 249 Euro (UVP)
Garantie: 24 Monate
Technische Daten:
  • Prozessor: IBM "Broadway" mit 729 MHz (PowerPC-Architektur)
  • Grafiklösung: ATI "Hollywood" mit 243 MHz, 3 MB Texturspeicher
  • Speicher: 512MB Flash Speicher, erweiterbar über SD-Karte und USB 2.0
  • Laufwerk: Optisches Laufwerk mit Slot-In für 12cm Medien, kompatibel mit GameCube Medien
  • Controller: Drahtlos via Bluetooth mit Beschleunigungssensor und Rumble-Pack
  • Anschlüsse: 2 x USB2.0, 4 x für GameCube-Controller, 2 x Steckplätze für GameCube Speicherkarten, Steckplatz für SD-Karte, Anschluss für Sensor Bar, kombinierter Audio- und Videoausgang
  • Besonderheit: WLAN-Modul (802.11b/g), kompatibel zu älteren Nintendo-Spielen
Pro & Contra
sehr realistische Steuerung
kompakt und sehr leise
einfache Installation
abwärtskompatibel zu älteren Spielen
Anschluss von GameCube Hardware
kabellose Fernbedienung
WLAN-Modul
automatische Updates via Internet
Grafik nicht so detailreich
relativ schwacher Prozessor
Bewertung (Maximum: zehn Sterne) Gewichtung
Grafik: (5 / 10) 30%
Sound: (8 / 10) 20%
Steuerung: (9 / 10) 10%
Spielspaß: (9 / 10) 40%
Gesamt:
(7,6 / 10)

Preis-Leistungs:
(9/ 10)

Nam Kha Pham
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